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Sommersünden im Auto

Mit Flipflops Autofahren kostet kein Bußgeld. Kommt es jedoch zum Unfall, drohen juristische Konsequenzen. Dann kann sogar die Versicherung ihre Leistungen zumindest teilweise verweigern. Doch Autofahrer müssen im Sommer noch mehr beachten.


Badeutensilien gut sichern

Badeutensilien wie Luftmatratzen oder Schlauchboote dürfen generell auf dem Autodach befördert werden. Die Ladung muss jedoch immer so gesichert sein, dass sie selbst bei Vollbremsungen oder plötzlichen Ausweichmanövern nicht wegrutschen oder herunterfallen kann. Wenn zum Beispiel ein Schlauchboot auf dem Autodach nicht ausreichend gesichert oder gar nur festgehalten wird, droht ein Bußgeld von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg.


Trotz Hitze: Autofenster schließen 

Türen und Fenster sind bei parkenden Autos grundsätzlich zu verschließen und müssen vor unbefugter Nutzung gesichert sein, sonst droht ein Verwarnungsgeld von 15 Euro. Bleibt beim kurzfristigen Parken das Fenster einen kleinen Spalt oder das Verdeck des Cabrios offen, ist das rechtlich in Ordnung. Wird das Fahrzeug aber „offen“ am Flughafen geparkt und von der Polizei abgeschleppt und sichergestellt, dann trägt der Halter die damit verbundenen Kosten.


Geeignete Sonnenbrille verwenden

Nicht jede Sonnenbrille eignet sich zum Autofahren: Zu dunkle oder zu knallige Gläser können die Farben von Ampeln und Verkehrsschildern verfälschen. Deswegen sollte die Tönung höchstens 75 Prozent betragen.


Scheiben verdunkeln: 90 Euro Bußgeld

Wer das Autoinnere und die Passagiere vor Sonneneinstrahlung schützen will, muss beachten, dass nur die hinteren Fenster verdunkelt werden dürfen. Ein Verkleben der hinteren Seitenscheiben und der Heckscheibe ist nur mit einer zugelassenen Folie erlaubt. Die Windschutzscheibe und die vorderen Seitenfenster müssen unbedingt frei bleiben. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von 90 Euro und ein Punkt in Flensburg.

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