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10.985 Kilometer Stau

Was jedes Silvesterfest bei "Dinner for one" gilt, trifft auch auf die Stausituation in den Sommerferien zu. The same procedure as every year. Denn: Für Autofahrer war auch in diesem Sommer die Fahrt in den Urlaub oder zurück wieder ein Ärgernis. Das zeigt die Sommerstaubilanz 2013 des ADAC. An keinem der zwölf Ferienwochenenden begann der Urlaub für die Autofahrer mit Erholung.


An den zwölf Ferienwochenenden vom 21./23. Juni bis 6./8. September registrierte der ADAC auf den deutschen Autobahnen 858 Staus mit einer Länge von zehn Kilometern und mehr. Im gleichen Zeitraum der Hauptreisezeit 2012 zählten die Verkehrsexperten 861. Insgesamt summierten sich die Autoschlangen an den Wochenenden der Sommerferien 2013 zu einer Strecke von 10.985 Kilometern (2012: 11.187 Kilometer).


Von den 858 Fahrzeugkolonnen hatten 783 (Vorjahr 788) eine Länge zwischen zehn und 19 Kilometern, 74 Staus (Vorjahr 73) waren zwischen 20 und 49 Kilometer lang. Der diesjährige Spitzenreiter war Freitag, der 19. Juli. Auf der A 5 Frankfurt Richtung Kassel zwischen Reiskirchen und Hattenbacher Dreieck kam es wegen hohen Verkehrsaufkommens zu einem Stau von 50 Kilometern. So etwas gab es im vergangenen Jahr nicht.


Die heißesten Reisetage der Wochenenden waren wie schon in den Jahren zuvor die Freitage (407 von 858 Staus). Der Sonntag steht dem Samstag als Reisetag in nichts nach. 215 Staus über zehn Kilometer Länge entfielen auf diese beiden Reisetage.


Die Situation im Bundesländer-Vergleich: Die größte Belastung hatte wie schon in den Vorjahren Bayern zu tragen. 29 Prozent aller Zehn-Kilometer-Staus bildeten sich auf den Fernstraßen des flächenmäßig größten deutschen Bundeslandes. Niedersachsen und Baden-Württemberg folgen mit rund 18 bzw. 14 Prozent, knapp dahinter Nordrhein-Westfalen (13 Prozent).


Hohes Verkehrsaufkommen in Kombination mit Baustellen war auch dieses Jahr wieder die häufigste Ursache für Staus. Bei 74 Prozent aller Meldungen wurden diese Gründe als Auslöser angegeben. Die Baustellensituation war ähnlich wie im Vorjahr. 405 Baustellen waren zur Ferienzeit in Betrieb. Im gleichen Zeitraum des Vorjahrs waren es 403. Unfälle waren für 18 Prozent und defekte Fahrzeuge für 3 Prozent der Verkehrsstörungen verantwortlich. Wir sind gespannt, wie es im kommenden Jahr wird, Miss Sophie.


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