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Traktionshilfe in Höhenlagen

Schneekette

Schneeketten sind auf Bergstrecken und Pässen unentbehrlich. Eine Kettenpflicht im Ausland ist meist durch Schilder gekennzeichnet. Weitere Tipps zum Thema.


Ausflügler und Winterurlauber, die auf höhergelegenen Bergstrecken und Pässen unterwegs sind, sollten Schneeketten dabeihaben. Die Traktionshilfen sind vor allem dann unentbehrlich, wenn Autofahrer schneebedeckte Steigungen zu bewältigen haben oder auf Fahrbahnen mit dicker und geschlossener Schneedecke unterwegs sind.


Die Ketten müssen grundsätzlich auf die Räder der Antriebsachse montiert werden. Bei Allradfahrzeugen sollten Autofahrer den Empfehlungen des Herstellers folgen. Sie sollten die Ketten möglichst frühzeitig aufziehen. Denn: Hat sich ein Fahrzeug im Schnee festgefahren, ist die Montage mühsam und zeitraubend. Im Idealfall üben Autofahrer das Aufziehen der Ketten vor dem ersten Einsatz in der heimischen Garage.


Antischlupfregelung ausschalten


Eine allgemeine Schneekettenpflicht gibt es in Deutschland nicht. Verpflichtend ist das Anlegen der Schneeketten allerdings, wenn es durch das entsprechende, blaue Schild mit weißem Schneekettensymbol vorgeschrieben wird. Mit Ketten dürfen Autofahrer mit maximal Tempo 50 unterwegs sein. Systeme wie die Antischlupfregelung oder ESP sollten dann ausgeschaltet werden, da Schneeketten meist einen höheren Schlupf an den Rädern benötigen, um Vortrieb zu erzeugen. Sind ASR und ESP nicht abschaltbar, kann der Antrieb häufig auf ein "Winterprogramm" umgeschaltet werden.


Auch im Ausland wird eine Schneekettenpflicht in der Regel durch Schilder signalisiert. Sind Autofahrer auf entsprechenden Strecken ohne die vorgeschriebene Ausrüstung unterwegs, drohen Bußgelder. Wir empfehlen, sich vor der Fahrt über die jeweiligen Bestimmungen im Zielland zu informieren.


(Stand 14.1.2016)


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