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Richtig blinken: So geht's

Blinken
Nur zwei Drittel aller Autofahrer setzen den Blinker. Doch Blinkmuffel gefährden sich und andere Verkehrsteilnehmer. Wir erklären, in welchen Situationen Verkehrsteilnehmer blinken müssen.

Richtiges Blinken ist wichtig, damit andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig reagieren und die Verkehrsabläufe besser einschätzen können. Gerade im Stadtverkehr könnten so kleine, aber häufig vorkommende Unfälle vermieden werden. Zudem droht bei Blinkverstößen ein Verwarnungsgeld von zehn Euro.

Abbiegen im Straßenverkehr

Wer abbiegen will, muss dies rechtzeitig ankündigen. Die Blinkpflicht gilt auch bei abknickenden Vorfahrtsstraßen und auf Fahrbahnen mit Richtungspfeilen. 

Bei Links- und Rechtsabbiegerspuren muss der Blinker bereits vor dem Einordnen bis zum tatsächlichen Abbiegen eingeschaltet sein. Wer vor dem Abbiegen an einer roten Ampel wartet, sollte bereits währenddessen blinken und nicht erst beim Anfahren. 

Richtiges Verhalten bei Kreisverkehren

Bei einem Kreisverkehr gilt Folgendes: Die Schilder "Vorfahrt gewähren" und "Kreisverkehr" weisen darauf hin, dass die Fahrzeuge im Kreisverkehr Vorfahrt haben. Autofahrer dürfen nicht blinken, wenn sie in den Kreisverkehr einfahren, sind beim Verlassen aber dazu verpflichtet. 

Wir empfehlen, rechtzeitig vor der Ausfahrt zu blinken. So können andere Autofahrer zügiger in den Kreisverkehr einfahren, wodurch der Verkehrsfluss verbessert wird. Sind vor dem Kreisverkehr keine Verkehrsschilder angebracht, gilt rechts vor links.

Überholen und Spurwechsel

Wer andere Verkehrsteilnehmer überholen will, muss dies vor dem Ausscheren und Wiedereinordnen mit Hilfe des Blinkers rechtzeitig ankündigen. Das gilt auch für alle, die ein haltendes Fahrzeug oder ein anderes Hindernis auf der Fahrbahn umfahren wollen. 

Vor allem auf Autobahnen ist es wichtig, rechtzeitig zu blinken, um anderen Fahrern seine Absichten anzukündigen. Dies gilt beim Spurwechsel sowie beim Einfahren und Verlassen der Autobahn. Autofahrer, die ohne Vorwarnung die Spur wechseln, riskieren schwere Unfälle.

(Stand 8.3.2016)

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