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Nach Anschlag in Nizza: Tipps für Reisende

14.07.2016

Nizza_Terror

Bei einem Anschlag in der Hafenstadt Nizza sind am französischen Nationalfeiertag mindestens 84 Menschen getötet worden.

Frankreich steht erneut unter Schock: Ein Lastwagen fuhr am Nationalfeiertag an der Côte d'Azur in eine Menschenmenge. Mindestens 84 Menschen wurden dabei getötet, zahlreiche weitere nach Angaben von Innenminister Bernard Cazeneuve verletzt. 


Der Lastwagen war am Abend des 14. Juli auf einer Strecke von zwei Kilometern in eine feiernde Menschenmenge auf der berühmten Uferstraße Promenade des Anglais gerast. Präsident Hollande spricht von einem "terroristischen Charakter" der Tat.

Tipps für Reisende

Urlauber vor Ort sollten die Anordnungen der Sicherheitskräfte unbedingt befolgen und sich über Medien und das Auswärtige Amt auf dem Laufenden halten. Die französischen Behörden forderten die Bewohner der Hafenstadt an der Cote d'Azur zunächst auf, zu Hause zu bleiben. 


Seit Verhängung des Ausnahmezustands Ende 2015 werden an den Grenzen und auch an markanten Punkten im Landesinneren verstärkt Personenkontrollen durchgeführt. Um unnötig lange Wartezeiten zu vermeiden, gilt es, die Ausweispapiere stets griffbereit zu halten. Zum Grenzübertritt wird ein gültiger Personalausweis oder Reisepass benötigt. Der Führerschein allein genügt nicht. Die französischen Airports raten Passagieren, sich früher als üblich am Schalter einzufinden. Bahnreisende müssen darauf achten, dass ihr Gepäck mit Namen und Anschrift gekennzeichnet ist. In den meisten Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr.

Wer eine bereits gebuchte Frankreich-Reise nicht mehr antreten will, erkundigt sich bei seinem Veranstalter nach den rechtlichen Möglichkeiten. Möglicherweise bieten diese ihren Gästen wie in ähnlichen Fällen in der Vergangenheit für bevorstehende Reisen nach Nizza kostenlose Stornierungen oder Umbuchungen an. Allgemeine Infos zum Thema Reiserecht in Krisenzeiten finden Sie beim ADAC Ratgeber Reiserecht.

Terror in Frankreich

Frankreich befindest sich seit den Terroranschlägen von Paris am 13. November 2015 im Ausnahmezustand: Bei einer koordinierten Anschlagsserie töteten IS-Extremisten 130 Menschen. In der Konzerthalle "Bataclan" richteten sie ein Massaker an, Bars und Restaurants wurden beschossen, am Stade de France sprengten sich während des Fußball-Länderspiels Frankreich-Deutschland drei Selbstmordattentäter in die Luft.

Weiterführende Informationen:

Auswärtiges Amt

Verkehrsinfos Frankreich


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