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Reisemängel: Wann gibt es Geld zurück?

Wenn gravierende Mängel die schönsten Tage des Jahres trüben, ist der Ärger groß. Das müssen Sie wissen, damit Sie zu Ihrem Recht kommen. 


Meist sind es Baustellen im Hotel oder in der direkten Umgebung, Lärm oder Dreck, für die Urlauber nachträglich eine Minderung des Reisepreises fordern. Wenn bei Beschwerden keine Einigung mit dem Reiseveranstalter erzielt werden kann, bleibt nur die Klage. Die ADAC Tabelle mit über 270 Urteilen zeigt, wie Gerichte bei Reisemängeln entschieden haben.


Wird etwa in oder direkt neben dem Hotel den ganzen Tag gebaut, können Geschädigte mit Rückerstattungen von 50 bis 60 Prozent des Reisepreises rechnen. Wer sich allerdings von einem krähenden Hahn oder Hundegebell in ländlichen Gegenden gestört fühlt, geht leer aus. Weitere häufig angezeigte Mängel mit der Aussicht auf Rückerstattung sind erhebliche Flugverspätungen oder -verlegungen oder nicht fertiggestellte beziehungsweise verschmutzte Hotel- und Poolanlagen. Ungezieferbefall etwa durch vereinzelte Geckos oder Kakerlaken im Hotelzimmer und kurzzeitig auftretende Ameisen sind allerdings kein Grund für eine Minderung. 


Um überhaupt Geld für entgangene Urlaubsfreuden erstattet zu bekommen, müssen Reisende Folgendes beachten: Wird ein Mangel festgestellt, muss dieser sofort bei der Reiseleitung angezeigt und Abhilfe verlangt werden. Fotos oder Videos, die Missstände dokumentieren, oder unabhängige Zeugen helfen bei der Beweisführung. Nach der Rückkehr sind die Ansprüche innerhalb eines Monats beim Reiseveranstalter geltend zu machen. 


Hier finden Sie die Urteile zu Reisemängeln sowie Formulare zur Mängelanzeige vor Ort und beim Reiseveranstalter nach der Rückkehr.


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– Reise & Freizeit –

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