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So beheben Sie eine Reifenpanne

17.10.2016

Statistisch gesehen hat ein Autofahrer rund alle 150.000 Kilometer eine Reifenpanne. Nicht sehr oft, aber wenn es soweit ist, sollte man wissen, wie man reagiert. Mit den ADAC Tipps sind Sie gut gerüstet.



Reifenpanne während der Fahrt:


  • Sie bemerken, dass Ihr Fahrzeug zu "schwimmen" beginnt, oder im schlimmsten Fall, dass ein Reifen geplatzt ist? Versuchen Sie Ruhe zu bewahren, schalten Sie die Warnblinkanlage ein und lassen Sie Ihren Wagen ausrollen. Nicht stark abbremsen – das kann Ihren Reifen zusätzlich beschädigen.
  • Sind Mitfahrer an Bord, lassen Sie diese auf der fahrbahnabgewandten Seite aussteigen.
  • Ziehen Sie Ihre Warnweste an.
  • Sichern Sie das Pannenfahrzeug mit einem Warndreieck ab.

Wenn das Fahrzeug steht:


Sehen Sie nach, welche Art von Ersatzrad Sie haben:
Steht ein vollwertiges Ersatzrad zur Verfügung, können Sie den Reifen einfach wechseln wie bei einem normalen Wechsel, zum Beispiel von Sommer- auf Winterreifen.
Ein Notrad ist kleiner als ein vollwertiges Ersatzrad. Wenn Sie dieses als Ersatz aufziehen, dürfen Sie mit maximal 80 km/h weiterfahren. Wichtig: Tauschen Sie das Notrad so schnell wie möglich gegen ein Rad mit Normalbereifung aus.

Statt eines Ersatzreifens haben viele Fahrzeuge nur noch ein Pannenset, bestehend aus Dichtmittel und einem Kompressor an Bord. Damit lassen sich Stichverletzungen oder kleine Risse in der Lauffläche des Reifens gut abdichten:

  • Bewegen Sie das Fahrzeug so, dass das Loch unten am Reifen ist.
  • Füllen Sie nun das Dichtmittel über das Ventil in den Reifen ein.
  • Nun den Reifen einige Male hin und her bewegen, damit sich das Mittel gut verteilen kann.
  • Nach einer kurzen Wartezeit stellen Sie mit dem Kompressor den Betriebsdruck im Reifen wieder her. 
  • Jetzt können Sie langsam bis zur nächsten Werkstatt weiterfahren.

Vorsicht: Bei größeren Verletzungen am Reifen, wie gebrochenem Gewebe oder einer abgelösten Lauffläche, nützt das Pannenset nichts. 



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