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Immer bereit: Pannenhilfeautos des ADAC

Pannenfahrzeug

85 Prozent der Autofahrer, die einen Gelben Engel riefen, konnten nach der Hilfe vor Ort die Fahrt auf eigener Achse fortsetzen. Dafür aber braucht die Straßenwacht eine umfangreiche Ausrüstung.


500 Teile umfasst die Ausrüstung, die jedes der 1800 Pannenhilfeautos des ADAC an Bord hat. Sie wiegt 650 Kilo und hat insgesamt einen Wert von über 5000 Euro. Dazu gehören klassisches Werkzeug wie Zangen, diverse Gabelschlüssel, Schraubenschlüssel, Wagenheber, Abschleppstange, Sicherungen, Schrauben und Dichtungen. Die Gelben Engel haben aber auch Dinge wie Kinderspielzeug, Lötlampen, eine Atemschutzmaske, Schutzbrillen und einen Reifenluftkompressor dabei sowie Warndreiecke, Pylonen oder Leitkegel, um den Verkehr an dem Pannenauto vorbeizuleiten.


Die umfangreiche Ausrüstung ermöglicht es dem Pannenhelfer, nahezu jedes Problem direkt an der Straße zu lösen. Auch, weil ein Computerdiagnosegerät an Bord ist und die Fehlersuche bei modernen Autos erleichtert. Nur Fahrzeuge mit komplexen Problemen an der Elektronik, nach Unfällen oder mit massiven Motorschäden müssen abgeschleppt werden. 


280 Umbauten à 55 Stunden pro Jahr


Zwei der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände im Pannenhilfefahrzeug sind die fest verbaute Starthilfeanlage und die tragbare Starterbatterie. Denn: Die meisten Pannen (46 Prozent im vergangenen Jahr) verursachten Probleme, die mit der Elektrik der Autos zusammenhingen. Ganz vorne dabei unter den Problemstiftern: die Batterie.


Jedes Jahr baut der ADAC rund 280 Serienfahrzeuge zu Pannenhilfeautos um. Das dauert pro Fahrzeug 55 Stunden. Danach ist es dann durchschnittlich sieben Jahre im Einsatz. Derzeit arbeitet der ADAC die Fahrzeugmodelle VW Touran und Ford S-Max um. Ab 2016 wird auch der VW Sharan zum Fuhrpark des ADAC gehören.




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