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Falsche ADAC Pannenhelfer unterwegs

23.06.2016

pr

Auf den ersten Blick nicht als falsch erkennbar: Ein Pannenfahrzeug der Betrüger in Aktion.

Vorsicht vor falschen Abschleppfahrern in Ungarn und Serbien! Die Betrüger geben sich dort als Mitarbeiter des ADAC aus und versuchen, Pannenopfern Geld abzuknöpfen.


Ungarn- und Serbienurlauber sollten im Falle einer Autopanne besonders aufmerksam sein: Betrüger geben sich als Pannenhelfer des ADAC aus, um liegengebliebenen Autofahrern Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Masche ist aber erkennbar: Denn nur in Norditalien und auf der kroatischen Halbinsel Istrien, wo erstmals in diesem Sommer ein Straßenwachtfahrer stationiert ist, setzen wir eigene Fahrzeuge und eigenes Personal im Look des Clubs ein.

 

Die Fahrzeuge der Betrüger sind meist im markanten Gelb des ADAC gestaltet und tragen sogar das Logo des Clubs oder die Aufschrift "im Auftrag des ADAC". Die Fahrer selbst treten als Gelbe Engel auf. Auf den ersten Blick ist die Fälschung daher nicht erkennbar. Autofahrer sollten aber skeptisch sein, wenn die Pannenhilfe im Ausland – außerhalb von Norditalien und Kroatien – mit einem augenscheinlich echten ADAC Fahrzeug und nicht durch einen Vertragspartner erfolgt. 


Betrüger nutzen Störsender

Wir raten dazu, im Falle einer Panne grundsätzlich zunächst den Auslandsnotruf unter der Nummer +49 89 22 22 22 zu kontaktieren. Die zuständige Auslands-Notrufstation vermittelt dann einen örtlichen Pannenhelfer oder einen Abschleppdienst. Der beauftragte Abschleppfahrer kennt stets den Namen und die persönliche Nummer des Hilfesuchenden und kann sich dadurch als ADAC Dienstleister identifizieren. 


Besonders misstrauisch sollten Autofahrer sein, wenn unmittelbar nach einer Panne ein Abschleppfahrer stehen bleibt und Hilfe bietet. In diesem Fall empfehlen wir, den Schaden zunächst beim Auslandsnotruf zu melden und auf weitere Instruktionen zu warten. Ist eine Mobilfunkverbindung zum ADAC nicht möglich, empfiehlt es sich, das eigene Fahrzeug abzuschließen und sich einige Meter davon zu entfernen. Häufig haben Betrüger in ihren Abschleppfahrzeugen Störsender installiert, die das Telefonnetz unterbrechen.


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