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Konkurrenzfähiger Kompakter

Erst ein Flop, dann eine Lücke im Modellprogramm: Nissans Performance in der Golf-Klasse war in den vergangenen Jahren wenig erfolgreich. Der neue Pulsar soll das nun ändern.


Nissan erweitert das Angebot der unteren Mittelklasse. Die neue Schräghecklimousine hört auf den Namen Pulsar, präsentiert sich im aktuellen Markendesign und wird in drei Ausstattungsvarianten angeboten.

Die getestete mittlere Linie ist mit zwei Turbobenzinern und einem Dieselaggregat kombinierbar. Mit dem 1,2-l-Basisbenzinmotor erzielt der Pulsar ein durchschnittliches Ergebnis bei den Fahrleistungen. Im Alltag reicht der Motor aber völlig aus, auch wenn man sich in den oberen Gängen mehr Durchzugskraft wünschen würde. Der Testverbrauch fällt mit 5,5 Litern Super pro 100 Kilometer durchschnittlich aus.

Die Sicherheitsausstattung ist top

Überzeugen kann der Pulsar beim Raumangebot, das sowohl vorn als auch hinten üppig bemessen ist. Der Fahrkomfort des Benziner-Modells stellt insgesamt zufrieden, allerdings spricht die Federung auf kurzwelligen Fahrbahnoberflächen etwas ruppig an. Die Fahrwerk-Abstimmung der Diesel-Variante ist Nissan im Vergleich deutlich besser gelungen.

Punkten kann der Pulsar bei der Sicherheitsausstattung. Ein Notbremsassistent ist bei der getesteten Variante serienmäßig an Bord. Bei einem drohenden Auffahrunfall wird der Fahrer gewarnt und - falls notwendig - automatisch eine Vollbremsung eingeleitet. Ein Spurverlassenswarner und ein Totwinkelassistent sind ebenso wie ein LED-Abblendlicht gegen Aufpreis erhältlich.

Zu haben ist der Pulsar in der getesteten Variante ab 20.580 Euro - das ist ein durchschnittlicher Preis in dieser Klasse.

Karosserievarianten: keine

Konkurrenten: u.a. Ford Focus, Honda Civic, Hyundai i30, KIA cee'd, Opel Astra, Peugeot 308, Renault Mégane, SEAT Leon, Toyota Auris


Stärken

  serienmäßiges Notbremssystem
  LED-Abblendlicht optional erhältlich
  großzügiger Innenraum
  kurzer Bremsweg
  leiser Innenraum


Schwächen

  mäßige Rundumsicht
  kein Fenstereinklemmschutz
  Beifahrersitz nicht höheneinstellbar
  schwache Heizleistung im Fond
  keine stabilen Zurrösen im Kofferraum

Hier können Sie den ausführlichen Test (pdf) mit allen Details herunterladen.


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