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ADAC Luftrettung startet Modernisierung

Im Jahr 2014 flog der ADAC über 52.000 Einsätze und half dabei 47.000 Patienten. Nun hat die ADAC Luftrettung zwei neue Fluggeräte. Die Hubschrauber sind in Murnau und Köln erstmals gestartet.



Mit den ersten beiden Maschinen vom Typ H145 hat die ADAC Luftrettung in Murnau und Köln ihren großen Flottenaustausch begonnen. Die erste neue Maschine ging am 21. März 2015 in Murnau ("Christoph Murnau") an den Start, am 25. März 2015 folgte mit "Christoph Rheinland" die zweite H145 am Kölner Flughafen. Die beiden neuen Hubschrauber lösen die bisherigen Maschinen vom Typ BK117 ab. Bis 2018 sollen 17 Helikopter der neuen Generation die Vorgängermodelle ablösen. Rund 130 Millionen Euro investiert der Club in die Modernisierung dieses Flottenteils.


Zweimal 1083 PS 


Ein großer Vorteil des neuen Hubschraubers ist die geringere Lärmbelastung. Durch den ummantelten Heckrotor verursacht er nur noch einen Schalldruck von rund 70 Dezibel bei Start und Landung. Die Ummantelung sorgt zusätzlich für mehr Sicherheit der Passagiere und Besatzung. Die medizinische Ausstattung, wie beispielsweise drehbare Sitze und ein flexibles Schienensystem an der Decke zur Befestigung der medizinischen Geräte, erleichtert die Patientenversorgung.


Zwei Turbinen mit je 1083 PS sorgen dafür, dass der Hubschrauber weite Strecken für Intensivverlegungen zurücklegen kann, aber auch genügend Leistung etwa für Einsätze mit der Rettungswinde im Gebirge aufbringt. Mit dem modernen Glascockpit hat der Pilot sämtliche Überwachungssysteme im Blick. Verbessert wurde zudem die satellitengestützte Navigation. Ein Kollisionswarnsystem sorgt darüber hinaus für zusätzliche Sicherheit.


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