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USA: Waldbrände und Überschwemmungen

16.08.2016

Waldbrände in den USA: In Kalifornien wurden bereits 175 Gebäude zerstört.

Bereits 175 Gebäude wurden in Kalifornien aufgrund eines Waldbrandes zerstört.

Es herrscht weiterhin Feuergefahr im Westen der USA: Eine Reihe von Waldbränden hält tausende Einsatzkräfte immer noch in Atem. Betroffen sind unter anderem die US-Bundesstaaten Colorado, Kalifornien, Wyoming und Nevada.


In Kalifornien sind derzeit fast 9000 Feuerwehrleute an acht größeren Flammenwänden im Einsatz. Tausende Menschen sind allein im Norden des US-Bundesstaates auf der Flucht. 175 Gebäude brannten im Bezirk Lake County nördlich von San Francisco ab. In der kleinen Gemeinde Lower Lake, nördlich des bekannten Weinbaugebiets Napa Valley, wurden zahlreiche Geschäfte und Wohnhäuser zerstört.


Grundsätzlich gilt: Reisenden droht keine Gefahr, solange sie sich an die Anweisungen der Behörden halten. Urlauber müssen mit Straßensperren, Umleitungen und Sichtbeeinträchtigungen durch Rauch sowie mit geschlossenen touristischen Einrichtungen und Nationalparks rechnen. 


Auch Störungen im Flugverkehr sind nicht auszuschließen. Wer in der betroffenen Region eine Unterkunft gebucht hat, sollte sich bei seinem Veranstalter nach der aktuellen Lage erkundigen. Informationen zu den Brennpunkten erhalten Urlauber auf der Website des "National Interagency Fire Centre".


Überschwemmungen in Louisiana

Nach heftigen Regenfällen stehen weite Teile des US-Bundesstaates Louisiana unter Wasser. Über 20.000 Menschen mussten aus ihren überschwemmten Häusern gerettet werden, Straßen und Eisenbahnlinien sind unterbrochen. Eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. Der amerikanische Wetterdienst warnte auch vor Sturzfluten an der Golfküste in Texas sowie im Landesinneren.


Reisende sollten die Überschwemmungsregionen vorerst meiden und auf jeden Fall die Anweisungen der Behörden befolgen. Es ist möglich, dass auch touristische Einrichtungen und Unterkünfte nicht oder nur auf Umwegen erreichbar sind. Details sollten Betroffene beim Veranstalter oder dem Betreiber erfragen.


ADAC Mitglieder, die in ihrem Urlaub in Not geraten und Hilfe benötigen, können sich an den ADAC Auslandsnotruf (Tel.: +49/89/222222) wenden.


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