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Autos bremsen besser als Motorräder

Auf den ersten Blick erstaunlich, aber richtig: Der Bremsweg eines Motorrads ist im Schnitt um 15 Prozent länger als der eines Pkw. 

Grund des längeren Bremswegs ist weniger die kleine Reifen-Kontaktfläche des Bikes zur Straße als vielmehr der hohe Schwerpunkt in Kombination mit einem kurzen Radstand. Beides bewirkt bei Vollbremsung eine viel stärkere Belastung des Vorderrads als beim Auto. 

Die Hinterradbremse ist somit praktisch wirkungslos, das ganze Motorrad fahrtechnisch sehr instabil. Folge: Aus Tempo 100 steht das Auto im Idealfall nach 35 Metern, das Motorrad (mit ABS) erst nach 40 Metern und ist am Stopp-Punkt des Autos noch 35 km/h schnell.

Ob Fahranfänger oder alter Hase, für den sicheren Umgang mit dem Motorrad gibt es beim ADAC Fahrsicherheitstrainings. Mehr Info dazu finden Sie hier. Auch für Wiedereinsteiger, die derzeit über keine eigene Maschine verfügen, gibt es spezielle Trainings.

Weitere Infos finden Sie unter www.adac.de/motorrad.

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