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Meilensteine der Club-Geschichte

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Von 1903 bis heute hat sich die Interessensvertretung der ersten Motorradfahrer zum umfassenden Mobilitätsdienstleister entwickelt. Dies sind einige Höhepunkte aus den Annalen des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs.

Am 7. Mai 2016 entscheidet die ADAC Hauptversammlung in Lübeck über die Neuausrichtung des Clubs im Rahmen der Reform für Vertrauen. Dies wird ein weiterer Meilenstein unserer über 100-jährigen Geschichte.



1903: Gründung der DMV


In Stuttgart wird am 24. Mai die "Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung" (DMV) gegründet. Für einen Mitgliedsbeitrag von sechs Mark pro Jahr will sie eine Interessenvertretung für das Kraftfahrzeug des Mittelstands, das Motorrad, sein. Ein Organisationskomitee wird gewählt, das die Struktur des Vereins erarbeiten und die Durchführung sportlicher Veranstaltungen planen soll.



1911: Umbenennung in ADAC


Unter den 17.000 Mitgliedern sind 12.000 Wagenbesitzer. Die DMV beschließt daher, sich in "Allgemeiner Deutscher Automobil-Club" (ADAC) umzubenennen. Der Club will sich künftig um das gesamte Gebiet der motorisierten Fortbewegung kümmern: Motorrad, Motorwagen, Motorboot, Flugzeug und Luftschiff.



1928: Erster Straßenhilfsdienst


Angesichts der hohen Zahl von registrierten Kraftfahrzeugen gründet der ADAC einen Straßenhilfsdienst. Den Anfang bilden 34 Motorrad-Beiwagen-Maschinen.



1954: Gründung der Straßenwacht


Die neue ADAC Straßenwacht wird vorgestellt. Für eine halbe Million Mark wird eine Flotte von 60 Beiwagen-Motorrädern angeschafft. Hauptaufgaben der Straßenwachtfahrer – allesamt ausgebildete Auto-Mechaniker – sind die Unterstützung bei Pannen und Erste Hilfe. 

Allein in den ersten drei Monaten leistet die Straßenwacht 25.000 Mal Beistand. Daraufhin wird der Ausbau auf 100 Fahrzeuge beschlossen. In der Presse taucht erstmals die Bezeichnung "Engel der Straße" auf.



1958: Einführung des Auslandsschutzbriefs


Für eine Gebühr von drei Mark pro Jahr können Mitglieder einen Auslandsschutzbrief erwerben. Er hilft im Fall einer Panne oder eines Unfalls. Zudem ist ein Kreditbrief über 500 Mark enthalten, mit dem anfallende Reparaturen bezahlt werden können.



1964: Techniktests und Notrufnummer


Die Straßenwacht erweitert ihr Betätigungsfeld und nimmt jetzt auch Prüfstände für Brems-, Reifen- und Tachometertests in Betrieb. Unter der Münchner Telefonnummer 22 22 22 richtet der ADAC einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst für dringende Notfälle ein. Sie ist bis heute gültig.



1970: Erster ADAC Rettungshubschrauber


Der erste ADAC Rettungshubschrauber wird in Betrieb genommen. Der ADAC gelbe Helikopter namens "Christoph" hat einen Piloten, einen Sanitäter und einen Arzt an Bord.


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