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Mallorca: Wasser wird knapp

15.09.2016

Zumindest in den Pools auf Mallorca ist noch nichts von der Wasserknappheit zu spüren

Noch sind die Pools auf Mallorca voll – aber das könnte sich bald ändern.

Die verbreitete Wasserknappheit auf Mallorca bekommen zunehmend auch Touristen zu spüren. Laut den lokalen Medien wurden am Mittwoch, den 14. September, an den Stränden der Playa de Palma und der Großgemeinde Calvià im Südwesten der Inselhauptstadt die Strandduschen abgestellt. Zuvor waren bereits viele Springbrunnen der Hauptstadt trockengelegt worden.


In den Hotel- und Ferienanlagen ist das kühle Nass bislang hingegen ausreichend vorhanden. Urlauber werden allerdings dazu angehalten, Wasser zu sparen.

Die Wassereserven auf Mallorca sind auf dem tiefsten Stand seit zehn Jahren – im vergangenen Winter hat es auf der Insel kaum geregnet. In 27 Gemeinden der Balearen gilt bereits eine Warnstufe. "Die Situation wird schlimmer", wurde die Leiterin des balearischen Wasserwirtschaftsamts, Joana Maria Garau, bereits im August in der Zeitung "Diario de Mallorca" zitiert. 


Mallorca habe zwar die Wasserverluste im Leitungsnetz reduziert, Kampagnen zur Sensibilisierung der Verbraucher gestartet und bisher nicht ausgelastete Infrastrukturen stärker beansprucht, dennoch sei die Lage nicht besser geworden. Schuld sei die starke Zunahme des Konsums wegen der steigenden Touristenzahlen.

Tipps für Reisende

Sollte sich die Wasserknappheit weiter zuspitzen, müssen Touristen mit gravierenderen Einschränkungen rechnen. Die Rationierung des Wassers könnte dann beispielsweise dazu führen, dass auch Pools trocken bleiben oder man nur zu bestimmten Uhrzeiten fließend Wasser hat. Engpässe bei der Trinkwasserversorgung in den Urlaubsgebieten dürfte es aber nicht geben.

Wer sicher gehen will, dass am Urlaubsziel zu jeder Zeit fließend Wasser vorhanden ist und der Pool Abkühlung verspricht, der sollte vor Beginn der Reise mit seiner Unterkunft Kontakt aufnehmen und sich über die Situation vor Ort erkundigen.


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