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Neue Luftrettungsstation in Dinkelsbühl

Hubschrauber

Im mittelfränkischen Dinkelsbühl-Sinbronn feierte die ADAC Luftrettung gGmbH am 2. September die Einweihung ihrer 37. Luftrettungsstation, gemeinsam mit dem Rettungszweckverband Ansbach. Von dort startet der neue Hubschrauber "Christoph 65" zu seinen Einsätzen. 


Die hochmoderne Station, ein 4-Millionen-Euro-Projekt, besteht neben dem Hangar für den Hubschrauber mit angeschlossenem Desinfektions- und Trockenraum aus Wach- und Lagerräumen, Sozialräumen sowie einem Landeplatz mit Landeplattform und Betankungsanlage. 


"Wir sind froh über die Standortwahl hier in Sinbronn", betonte der ADAC Vizepräsident für Technik, Thomas Burkhardt. "Diese zukunftsweisende Stationierungsentscheidung – nicht im Ballungsraum, sondern nahe am Patienten, der weit weg von den klinischen Zentren lebt – bedeutet einen erheblichen Vorteil: schnelle Erreichbarkeit des Patienten und ein schneller, schonender Transport in eine geeignete Zielklinik."


"Christoph 65": von morgens bis abends im Einsatz

"Christoph 65", ein Hubschrauber vom Typ EC135, fliegt nun von Dinkelsbühl-Sinbronn aus von Sonnenaufgang (frühestens 7 Uhr) bis Sonnenuntergang seine oft lebensrettenden Einsätze. Sein Gebiet umfasst die Landkreise Ansbach, Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim und die Stadt Ansbach. 


Neben dem Piloten der ADAC Luftrettung ist immer ein Notarzt aus der Region an Bord sowie ein Rettungsassistent des BRK Ansbach. Der gelbe Rettungshubschrauber wird koordiniert von der Integrierten Leitstelle in Ansbach und schließt die Luftrettungslücke in Westmittelfranken und Nordschwaben.


ADAC Luftrettung: aktiv seit 1970

Am 1. November 1970 nahm die ADAC Luftrettung ihren Dienst mit "Christoph 1" in München auf. Sie ist mit derzeit 51 Hubschraubern an 37 Stationen (Stand September 2015) die größte zivile Luftrettungsorganisation in Deutschland. 


Getreu dem Motto der Luftrettung "Gegen die Zeit und für das Leben" sorgen mehr als 190 Mitarbeiter in den Stationen und in der Verwaltung in Zusammenarbeit mit rund 690 Ärzten und 230 Rettungsassistenten für einen optimalen Ablauf der Einsätze. 2014 haben die Gelben Engel der Lüfte bei 52.577 Einsätzen rund 47.000 Notfallpatienten geholfen.


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