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Frühstart ins Leben

Die kleine Leona kam zwei Monate zu früh im Kosovo zur Welt. Da ihre Eltern ADAC Plus-Mitglieder sind, holte der Club sie zurück nach Deutschland. Eine Geschichte über Hoffnung, Hilfe und ein gelbes Flugzeug.

Dass sich die kleine Leona so gut entwickeln würde, konnte bei ihrer Geburt am 28. August 2012 niemand ahnen. Denn Leona kam zwei Monate zu früh im Urlaub im Kosovo auf die Welt. Ohne intensive medizinische Versorgung können Frühchen nicht überleben. Doch genau diese war bei der Geburt von Leona nicht hundertprozentig gegeben. Den Ärzten im Kosovo fehlt es oft an der medizinischen Ausrüstung. „Ich weiß nicht, ob sie das ohne den Rücktransport durch den ADAC nach Deutschland überstanden hätte“, sagt Mama Majlinder.


Als die heute 30-Jährige im August 2012 gemeinsam mit ihrem Mann und dessen Familie nach Junik im Kosovo reist, ahnt Majlinder nicht, dass mit ihrer Schwangerschaft etwas nicht stimmt. Die junge Frau ist in der 31. Woche, als die Fruchtblase platzt und die Wehen einsetzen. Sofort fahren sie ins Krankenhaus nach Priština, wenig später ist Leona auf der Welt. Gerade einmal zwei Kilogramm wiegt sie bei der Geburt.


Da die Familie ADAC Plus-Mitglieder sind, kontaktieren sie den Club in München. Für die diensthabende Ärztin vom Ambulance Service ist klar: Sobald das Baby transportfähig ist, muss es zurück nach Deutschland. Die ersten 48 Stunden nach einer Frühgeburt sind kritisch. Es kann zu Atemstillstand, Infektionen und sogar Hirnblutungen kommen. Nach drei Tagen, als sich der Zustand von Leona stabilisiert hat, trifft das ADAC Team im Krankenhaus in Priština ein. Ein auf Frühchen spezialisierter ADAC Arzt und eine Kinderkrankenschwester untersuchen die Kleine.


Auch an Bord des gelben Ambulanz-Flugzeugs wird das Baby intensiv medizinisch betreut. Für solche Fälle hat der Club einen speziellen Inkubator für Frühgeborene, der in den Flieger eingebaut wird. Wenig später landen sie in München. Von dort geht es mit dem Krankenwagen weiter ins Klinikum Großhadern. Sieben Wochen später kann Familie Hykasmoni ihre Tochter mit nach Hause nehmen. Ein glückliches Ende trotz eines schwierigen Starts.


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