DruckenPDF

Sicherheitsgurt: Lebensretter Nr. 1

Anschnallen

Mit der Sicherheitsaktion "2015 - ja sicher!" wollen wir die Verkehrssicherheit in Deutschland verbessern. Dabei ist der Sicherheitsgurt als Lebensretter ein bedeutender Faktor.


Rund eine Million Menschen verdanken dem Sicherheitsgurt weltweit ihr Leben. Erfreulicherweise ist die Anschnallquote hierzulande mit 98 Prozent sehr hoch. Nur zwei Prozent der Deutschen sind Gurtmuffel - diese aber verunglücken bei einem Unfall überproportional schwer. So beträgt die Quote der tödlich verunglückten Pkw-Fahrer, die nicht angeschnallt sind, durchschnittlich 16,6 Prozent *.


Ebenso wichtig wie das Anschnallen von Fahrer und Beifahrer ist die Gurtdisziplin auf der Rückbank. Crashtests zeigen, dass nicht angeschnallte Rücksitzinsassen nicht nur sich selbst gefährden, sondern bei einem Unfall auch zum tödlichen Geschoss für die Insassen auf dem Vordersitz werden können. Ein nicht angeschnallter Erwachsener auf der Rückbank entwickelt bei einem Aufprall von 50 km/h eine Kraft von etwa drei Tonnen, was umgerechnet dem Gewicht eines Elefanten entspricht.


ADAC Aktion zur Verkehrssicherheit

Da noch immer nicht alle Fahrzeuge auf der Rückbank standardmäßig mit modernen Gurtsystemen ausgestattet sind, sollte hier eine Nachbesserung erfolgen. Dasselbe gilt für serienmäßige Gurtwarner für die hinteren Sitze, die Alarm schlagen, wenn sich die Mitfahrer nicht anschnallen. 


Gurtsicherheit ist das Schwerpunktthema, mit dem wir die Verkehrssicherheitsaktion "2015 – ja sicher!" im Oktober fortsetzen. Ziel der Aktion ist es, das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers zu stärken und somit die Verkehrssicherheit in Deutschland weiter zu verbessern.


* Abfrage des ADAC von 2013/2014 bei sechs Länderministerien


Mehr zum Thema




Ihr Kontakt zum ADAC: Hilfe, Rat und Schutz für Ihre Mobilität