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Vorsicht vor Diebstahl im Urlaub

Eine nicht endende Wirtschaftskrise fördert in den betroffenen Ländern die Kriminalität. In Südeuropa haben Kleinkriminelle derzeit Hochkonjunktur. Wir raten zu Vorsicht. Vermeiden Sie, Gelegenheiten für Diebe zu schaffen.


Spaniens Wirtschaft steckt in der Krise – gleichzeitig haben Taschendiebe Hochkonjunktur. Täglich müssen deutsche Touristen in den Konsulaten von Barcelona oder Madrid vorläufige Reisedokumente beantragen, weil ihre Geldbeutel gestohlen wurden.


Mit unerhörter Dreistigkeit öffnen die Gauner Rücksäcke in voll besetzten U-Bahnen, reißen Passanten auf den Flaniermeilen der Großstädte die Handtaschen vom Arm. Strafen müssen die Gauner nicht befürchten: Werden sie wider Erwarten erwischt, nimmt die Polizei bei Diebstählen unter 400 Euro nur die Personalien auf – und lässt die Kriminellen anschließend wieder laufen. 


Schützen können sich Touristen deshalb nur selbst: Indem sie wichtige Dokumente im Hotelsafe zurücklassen und Geldbörsen grundsätzlich in einer geschlossenen Bauchtasche verbergen.


Vorsicht ist nicht nur in dunklen Gassen, sondern auch an Raststätten, Campingplätzen oder bewachten Parkplätzen geboten: Im Fahrzeug herumliegende Wertgegenstände – ob Handy, Fotoapparat oder Geldbeutel – sind nichts anderes als eine Einladung an Diebe, das Auto aufzubrechen. 


Ein noch größeres Risiko geht ein, wer mit seinem Camper an einem der Autobahn-Rastplätze im südlichen Frankreich übernachtet. Dort häufen sich nach Auskunft des Auswärtigen Amtes Überfälle organisierter Banden.


Hier finden Sie weitere wichtige Tipps für Sicherheit im Urlaub.


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– Reise & Freizeit –

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