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Die neuen Maschen der Trickbetrüger

21.07.2017

Autoeinbruch

Autos werden heute oft nicht mehr mit brachialer Gewalt aufgebrochen. Diebe wenden neue Tricks an.

Vorsicht vor Gaunern im Urlaub! Diesen Sommer haben Diebe teure Fahrräder und Funkschlüssel im Visier. Wir sagen Ihnen, wie Sie Betrügern keine Chance geben.

Die Tricks und Gaunereien im Urlaub werden immer einfallsreicher und begegnen Touristen überall in Europa. Verstärkt im Visier der Trickbetrüger sind teure Räder und Pedelecs, wie Berichte von ADAC-Motorwelt-Lesern zeigen. Auch technisch haben Diebe aufgerüstet. Autos werden nicht mehr mit brachialer Gewalt aufgebrochen, sondern ein Störsender unterbricht das Funksignal des Schlüssels – wodurch das Auto offen bleibt. 

Eine weitere Touristen-Falle: Betrüger erzählen mit falschem Ausweis, dass sie bestohlen wurden und bitten Urlauber um Bargeld. Teuer bezahlen mussten Touristen dieses "Mitleidsmärchen" zum Beispiel in Frankreich, Spanien, Polen, Estland und Dänemark.

So geben Sie Dieben keine Chance

Wir haben Experten-Tipps zusammengestellt, wie Urlauber mit Auto und Wohnmobil sicher unterwegs sein können:

Fahrraddiebstahl: Räder, auch auf dem Fahrradträger, nie unabgeschlossen stehen lassen. Vorab bei der eigenen Versicherung klären, in wie weit das Rad versichert ist. Wurde das Fahrrad entwendet, sofort die Polizei informieren. Wer seinen Anspruch bei der Versicherung geltend machen will, braucht das polizeiliche Aktenzeichen der Anzeige. Wichtig sind zudem die Seriennummer des Rads, Foto sowie Kauf- oder Reparaturbelege als Eigentumsnachweis.

Rast: Wenn das Auto mit einem Funkschlüssel zugesperrt wird, vergewissern, dass der Wagen auch tatsächlich abgesperrt ist. Nicht von Fremden ablenken lassen. Das beladene Fahrzeug nicht längere Zeit unbewacht stehen lassen. 

Panne: Bei einer Panne kurz nach einer Rast oder einem Tankstopp gilt: Wagen absperren und besonders misstrauisch sein. Diebe könnten das Auto manipuliert haben. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn schnell "Helfer" auftauchen. Lieber per Handy selbst Hilfe rufen.

Unterwegs in der Großstadt: Gepäck immer im Kofferraum und nicht auf den Rücksitzen transportieren. Sich von Fremden nicht zum Anhalten nötigen lassen. Wenn es unvermeidbar ist, Autotüren verriegeln, Fenster nur einen Spalt öffnen. Bei Mietwagen eine Zeitung in der Landessprache sichtbar ins Auto legen. Bei Einheimischen vermuten Diebe weniger Wertgegenstände im Wagen. 

Camper: Stets besser auf Camping- oder Stellplätzen übernachten. Laut Erfahrungsberichten der ADAC-Motorwelt-Leser, geschahen die meisten Übergriffe auf Park- oder Rastplätzen.


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