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Verzichten Sie auf Hamsterkäufe!

Benzin und Diesel sind zurzeit so billig wie seit Jahren nicht mehr. Trotzdem sollten Sie sich keinen Treibstoffvorrat anlegen. Denn Spritlagerung ist nur bedingt erlaubt und kann gefährlich sein.


Laut Gesetz dürfen in Kleingaragen maximal 20 Liter Benzin und bis zu 200 Liter Dieselkraftstoff lagern. Voraussetzung: Die Treibstoffe sind in zugelassenen, dicht verschlossenen, bruchsicheren und nicht brennbaren Behältern aufbewahrt. 


In Tiefgaragen, wie sie in vielen Wohnsiedlungen zu finden sind, dürfen außerhalb von Kraftfahrzeugen nur "unerhebliche Mengen" aufbewahrt werden, wie es zum Beispiel in der Bayerischen Garagen- und Stellplatzverordnung heißt. 


Belästigungen ausschließen

 

Auch eine Geruchsbelästigung sowie mögliche Gesundheitsbeeinträchtigungen von Nachbarn und Mitbewohnern müssen ausgeschlossen sein. Das gilt insbesondere dann, wenn man in einem "nicht geeigneten Raum", also etwa im Keller eines Mietshauses, Treibstoffe lagert. Darüber hinaus könnte das ein "vertragswidriger Gebrauch der Mietsache" sein.


Zudem ist eine große Brandgefahr mit dem Lagern von entzündlichen Flüssigkeiten verbunden. Da der Boden in vielen Garagen nicht flüssigkeitsdicht ist, kann es beim Umfüllen von Benzin und Diesel zu erheblichen Umweltschäden kommen, wenn das Grundwasser verschmutzt wird.


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