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Kfz-Steuer: Bescheid prüfen und ans Zahlen denken

Seit Juli 2014 ist in Deutschland alleine der Zoll für die Kfz-Steuer zuständig. Früher kümmerten sich die Finanzämter der Länder darum. Wir haben zusammengestellt, was Steuerzahler dazu wissen sollten.


Wer die Kfz-Steuer immer selbst überweist und dem Finanzamt keine Lastschrifteinzugsermächtigung bzw. ein SEPA-Mandat erteilt hat, sollte in Zukunft achtsam sein: Manche Bundesländer verschickten jährlich Zahlungserinnerungen, das tut der Zoll nicht. Wer versäumt, rechtzeitig seine Kfz-Steuer zu zahlen, dem kann eine Mahnung mit Säumniszuschlägen ins Haus flattern.


Wichtig ist auch, bei einer Überweisung den neuen Zahlungsempfänger zu beachten. Die entsprechenden Informationen versenden die zuständigen Hauptzollämter, bevor die nächste Steuer fällig wird.


Wer eine Lastschrifteinzugsermächtigung bzw. ein SEPA-Mandat erteilt hat, merkt von der Neuerung kaum etwas. Die fälligen Kfz-Steuer-Beträge werden lediglich von anderer Stelle eingezogen, nämlich von den Bundeskassen. Die von den Finanzämtern erteilten Steuerbescheide behalten ihre Gültigkeit, bereits gewährte Steuervergünstigungen bleiben erhalten.


Grundsätzlich ist es empfehlenswert, den Kfz-Steuer-Bescheid auf seine Richtigkeit zu prüfen, besonders, wenn ein Auto neu angemeldet wurde. Wie viel Kfz-Steuer zu zahlen ist, hängt von Art, Alter, Antrieb, Hubraum und CO2-Werten des Wagens ab und lässt sich ganz einfach mit dem Kfz-Steuer-Rechner des Finanzministeriums ermitteln. Eine Übersicht über die Kosten für verschiedene Fahrzeugarten finden Sie hier.


Wer denkt, sein Bescheid sei fehlerhaft, sollte sich mit einem kurzen Schreiben (Brief oder Fax mit persönlicher Unterschrift) beim zuständigen Hauptzollamt melden. Die entsprechende Adresse ist auch auf dem Bescheid vermerkt. Häufig gestellte Fragen zum Thema beantwortet der Zoll auf seiner Homepage oder die Auskunft Kraftfahrzeugsteuer von Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr, unter 0351.44 83 45 50 oder unter info.kraftst@zoll.de


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