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So verhalten Sie sich bei Insekten im Auto

17.07.2016

bienenauto

Wenn sich Wespen, Bienen oder andere Insekten ins Auto verirrt haben, sollten Autofahrer ruhig bleiben und nicht in Panik geraten.

Gerade im Sommer verirren sich Wespen, Bienen oder andere Insekten ins Wageninnere. Wir geben Tipps, wie Sie sich verhalten sollten, wenn Sie Insekten im Auto belästigen.

Eine Biene oder Wespe verirrt sich bei voller Fahrt in Ihren Wagen. Was tun?

Sie sollten nicht in Panik geraten und nicht versuchen, das Insekt während der Fahrt aus dem Auto zu vertreiben. Denn ein Unfall durch Ablenkung geht oft schwerer aus als ein Stich durch eine Biene oder Wespe. Halten Sie bei nächster Gelegenheit an – und versuchen Sie erst dann, das Tier aus dem Auto zu befördern.

Dürfen Autofahrer einfach rechts ranfahren oder müssen sie einen Parkplatz suchen?

Autofahrer sollten den Warnblinker einschalten, langsam abbremsen und schließlich anhalten – möglichst am rechten Fahrbahnrand. Erst dann sollten Sie versuchen, das Insekt aus dem Fahrzeug zu entfernen. Wer auf der Autobahn unterwegs ist, darf in diesem Fall bei eingeschaltetem Warnblinklicht den Standstreifen benutzen. Stürmen Sie bitte nicht hektisch aus dem Auto, das ist extrem gefährlich – denken Sie an den nachfolgenden Verkehr und auch den Gegenverkehr. Besser: Einfach die Fenster aufmachen und das Tier aus dem Auto jagen.

Allergiker reagieren häufig besonders panisch auf Insekten. Wie sollten sie sich verhalten?

Für Allergiker ist natürlich Vorsorge das Gebot der Stunde. Das heißt: Dass erst gar kein gefährliches Insekt ins Auto kommt. In diesem Fall hilft es eigentlich nur, dass Sie die Fenster ganz schließen und mit Klimaanlage fahren. Das gilt vor allem dann, wenn Sie mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs sind und nicht sofort anhalten können, also zum Beispiel auf Autobahnen.

Wer zahlt, wenn es zu einem Unfall wegen einer Biene oder Wespe kommt?

Wenn tatsächlich wegen eines Insekts im Wagen ein Unfall passiert, kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung für den Schaden der anderen Unfallbeteiligten auf. Beim eigenen Schaden kann es sein, dass die Kasko-Versicherung prüft, ob grobe Fahrlässigkeit vorliegt. In diesem Fall wird möglicherweise je nach Grad des Verschuldens die Leistung gekürzt und Sie könnten so auf einem Teil des Schadens sitzen bleiben. Wenn Sie dieses Risiko ausschließen wollen, können Sie mit Ihrer Versicherung auf den "Einwand der groben Fahrlässigkeit" verzichten – und sind so auch hier auf der sicheren Seite.

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