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Der Familienfreundliche



Der neue Hyundai Santa Fe ist ein Zauberkünstler: Obwohl sich im Gegensatz zum Vorgänger die Maße kaum verändert haben, ist im Innenraum jetzt viel mehr Platz. Wir haben das SUV für Sie getestet.

Die dritte Generation des Santa Fe wirkt insgesamt hochwertiger verarbeitet und zeigt sich geräumiger als der Vorgänger. Obwohl die Außenmaße nahezu identisch sind, überzeugt das SUV durch seine verbesserten Platzverhältnisse und den größeren Kofferraum. Bei der Variabilität müssen aber Abstriche gemacht werden. 

So ist der Santa Fe nun ausschließlich als Fünfsitzer erhältlich, den Vorgänger gab es noch als Siebensitzer. Die Rundumsicht ist nicht ideal. Aufgrund des dynamischen Designs fallen die hinteren Dachsäulen sehr voluminös aus. Die Folge: Man sieht nach schräg hinten kaum noch was. Kein Wunder, dass Hyundai für alle Varianten serienmäßig eine Rückfahrkamera spendiert. An den Fahreigenschaften gibt es dagegen nichts auszusetzen. Der Santa Fe fährt sich komfortabel und gleichzeitig sicher. 

Der Basisdiesel ist zwar nur mit Frontantrieb erhältlich, was die Geländetauglichkeit stark einschränkt, doch kann der 150-PS-Selbstzünder mit einem akzeptablen Verbrauch und moderner Euro-6-Abgastechnik punkten. Leider kann die Euro-6-Technik außerhalb des Zulassungszyklus noch nicht überzeugen - die Stickoxidwerte im Abgas steigen dann stark an. 

In der getesteten Style-Ausstattung kostet das Fahrzeug moderate 36.970 Euro. Diese Ausstattung kann sich durchaus sehen lassen: Details wie Xenonscheinwerfer, Klimaautomatik und Ledersitze sind im Preis schon enthalten.

Karosserievarianten: keine 

Konkurrenten: u.a. Kia Sorento, Mazda CX-7, Mitsubishi Outlander

Stärken: 

     sehr großzügiges Raumangebot

     hohes Sicherheitsniveau

     gute Serienausstattung


Schwächen:  


     schlechte Rundumsicht

     schwache Heizung





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