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Hunde: So gefährlich ist Hitze im Auto

20.07.2016

Hund_Auto

Hunden wird es im Auto schnell zu heiß.

Im Sommer kommt es im Auto in kurzer Zeit zu sehr hohen Temperaturen. Im Wagen eingesperrte Tiere sind dann gefährdet – besonders Hunde.


Bei direkter Sonneneinstrahlung kann sich ein Auto im Sommer auf über 60 Grad Celsius aufheizen. Autofahrer können dann unkonzentriert und aggressiv werden, das Unfallrisiko steigt stark an.


Doch nicht nur das: Besonders im Auto zurückgelassene Hunde sind durch die Hitze gefährdet, sie schweben in Lebensgefahr. Auch ein leicht geöffnetes Fenster hilft den Tieren nicht. Bereits Temperaturen um die 40 Grad können tödlich für sie sein. Solche Werte sind im Auto schnell erreicht – selbst wenn die Außentemperatur unter 20 Grad liegt.


Hunde haben keine Schweißdrüsen auf der Haut und können nur über die Zunge oder die Ballen der Pfoten schwitzen. Abkühlung verschaffen sie sich über Hecheln. In einem heißen Wageninneren bekommen sie schnell Organschäden oder einen Herzstillstand, warnt die Tierrechtsorganisation Peta.


Wann Sie die Polizei rufen sollten


Katzen vertragen Hitze generell etwas besser als Hunde, gehören im Sommer aber ebenfalls nicht ins Auto. Wer ein Tier transportiert, sollte immer einen Wasservorrat mitnehmen.


Auch ein im Schatten abgestelltes Auto kann durch wandernde Sonnenstrahlen stark aufgeheizt werden. Deshalb: Niemals Tiere im Fahrzeug zurücklassen – das gilt selbstverständlich auch für Kinder.


Entdecken Passanten einen Hund im Auto, sollten sie die Polizei rufen, wenn der Halter nicht zu finden ist. Steht der Wagen auf einem Supermarktparkplatz, kann man den Besitzer ausrufen lassen. Befreit die Polizei das Tier aus dem Auto, trägt der Halter die Kosten. Ihm droht dann eine Strafe wegen Tierquälerei.


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