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Hoverboards gehören nicht auf die Straße

16.11.2016

hoverboard

Für die Fahrt auf der Straße müsste für Hoverboards eine Zulassung vorliegen.

Hoverboards sind derzeit der Renner bei Groß und Klein – auch im anlaufenden Weihnachtsgeschäft. Allerdings dürfen diese nicht auf öffentlichen Straßen und Geh- oder Radwegen benutzt werden. Folgendes sollten Sie wissen.


Hoverboards sind motorisiert und können schneller als 6 km/ fahren. Daher gelten sie rechtlich als Kraftfahrzeuge. Für die Fahrt auf der Straße müsste daher für die Hoverboards eine Zulassung vorliegen. Die gibt es jedoch in der Regel nicht, weil das Gerät konstruktionsbedingt die dafür notwendigen Anforderungen, etwa an Lenkung und Bremsen, nicht erfüllen kann. Daher dürfen sie nur im abgegrenzten nichtöffentlichen Verkehr, also auf Privatgelände benutzt werden. 


Zudem müssten die Geräte für den öffentlichen Verkehr haftpflichtversichert werden. Eine entsprechende Versicherung wird jedoch nicht angeboten. Wer das Hoverboard auf seinem Privatgelände nutzen will, sollten prüfen, ob er dabei über eine Privathaftpflichtversicherung abgesichert ist. Besteht kein Versicherungsschutz, muss ein verschuldeter Schaden selbst erstattet werden. 


Wer dennoch mit dem Hoverboard auf öffentlichen Wegen und Straßen unterwegs ist, begeht je nach Einzelfall Delikte von einer Ordnungswidrigkeit bis hin zu einer Straftat.


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