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Staus wegen Grenzkontrollen

03.02.2017

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Bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland werden Winterurlauber derzeit an der Grenze kontrolliert.

Winterurlauber müssen sich derzeit auf Grenzkontrollen einstellen. Autofahrer sollten sich deshalb rechtzeitig über Alternativrouten informieren. 


Urlaubsrückkehrer müssen bei der Einreise von Österreich nach Deutschland weiterhin Staus und Wartezeiten aufgrund von Grenzkontrollen einplanen. Wer im Ausland unterwegs ist, kann sich kurzfristig über die ADAC Telefonnummer +49 89 7676 1444 über die Wartezeiten an den Grenzen informieren. Mit der ADAC StauInfo für das Ausland erhalten Autofahrer neben den Stauinformationen für Österreich, die Schweiz und Norditalien (Südtirol) auch aktuelle Verkehrsinformationen zu den Hauptreiserouten in den Süden. 


Über den aktuellen Verkehrsfluss informiert auch die App ADAC Maps.


Alternativ kleine Grenzübergänge nutzen


Längere Autoschlangen bilden sich derzeit immer wieder vor allem an den Autobahnübergängen Suben (A3 Linz – Passau), Walserberg (A8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein – Rosenheim). Am stärksten angespannt ist die Situation an den Wochenenden. Entspannter fährt, wer auf kleinere Grenzübergänge ausweicht. Das sind:

  • Griesen (B23/B187) auf der Route Fernpass – Lermoos – Garmisch-Partenkirchen 
  • Mittenwald/Scharnitz (B2/B177) auf der Route Zirler Berg – Seefeld – Mittenwald
  • Wildbichl (S2093) auf der Route Kufstein – Aschau – Prien
  • Achenpass (B307/B181) auf der Route Jenbach – Lenggries – Bad Tölz
  • Kössen (B176) auf der Route Kitzbühel – St. Johann i.T. – Marquartstein – Bernau (A8)
  • Melleck/Steinpass (B21/B178) auf der Route Lofer – Unken – Bad Reichenhall
  • Simbach am Inn (B12) auf der Route Braunau – Mühldorf (A94)
  • Obernberg/Bad Füssing (S2117, südwestlich von Suben)


Keine stationären Kontrollen am Brenner


Für Italien-Urlauber interessant: Österreich verzichtet momentan auf die zeitweise geplanten, stationären Kontrollen am Brenner, an den benachbarten Grenzübergängen Reschenpass und Pustertal (Innichen-Sillian) sowie am Übergang Tarvisio – Arnoldstein (A23/A2). 


Auch am schweizerisch-italienischen Grenzübergang Chiasso (Gotthard- und San-Bernardino-Route) gibt es bei der Einreise in die Schweiz vorerst keine systematischen Kontrollen.


Immer gültige Ausweispapiere mitführen


Unabhängig davon wurde sowohl zwischen Italien und Österreich als auch zwischen Italien und der Schweiz die Schleierfahndung im grenznahen Bereich verstärkt. Autofahrer müssen deswegen mit Polizeikontrollen rechnen.


Reisende – auch Kinder – müssen bei der Einreise von Österreich nach Deutschland gültige Ausweispapiere mit sich führen. Im Falle einer Kontrolle sollten Sie den Anweisungen der Beamten Folge leisten und Sie sollten keine Anhalter über die Grenze mitnehmen.


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