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Gleinalmtunnel bis 25. August gesperrt

18.08.2016

Der Gleinalmtunnel ist nach einem Fahrzeugbrand bis 5. September 2016 gesperrt.

Die Situation am Portal des Gleinalmtunnels am 5. August.

Aufgrund gravierender Schäden bleibt der südlich des österreichischen Leoben gelegene Gleinalmtunnel voraussichtlich noch bis zum 25. August gesperrt. Urlaubern wird empfohlen, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Ein Fahrzeugbrand am 5. August verursachte die massiven Schäden an der Tunnelkonstruktion. 

Wer über die österreichische Pyhrnautobahn A9 (Wels – Graz) in den Urlaub fahren oder auf diesem Wege zurückkehren will, muss mit chaotischem Verkehr und langen Wartezeiten rechnen. Denn der acht Kilometer lange Gleinalmtunnel südlich von Leoben bleibt nach einem Fahrzeugbrand in beide Richtungen gesperrt, voraussichtlich bis zum 25. August.

Umleitung über Bruck an der Mur
Autofahrer in Richtung Graz werden am Knoten St. Michael auf die Schnellstraße S6 bis Bruck an der Mur abgeleitet und müssen von dort über die S35 zum Knoten Peggau-Deutschfeistritz fahren, wo wieder Anschluss zur A9 besteht. In Richtung Norden erfolgt die Umleitung entsprechend entgegengesetzt. Die Länge der zusätzlichen Strecke beträgt etwa 35 Kilometer. 

Um den Gleinalmtunnel großräumiger zu umfahren, können Urlauber auch die Tauernautobahn A10 (Salzburg – Villach) nutzen. Auf allen Umleitungsstrecken werden vor allem an den Wochenenden längere Staus erwartet. 

Eine individuelle Verkehrsberatung erhalten Sie unter der Mobilfunk-Kurzwahl 22 4 11 (je nach Netzbetreiber/Provider können Verbindungskosten entstehen). Aktuelle Verkehrsinfos zu Österreich können Sie auf unseren ADAC Verkehrsseiten abrufen.

Fahrzeugbrand richtet schwere Schäden an
Ursache für die Sperrung war ein zum Wohnmobil umgebauter Reisebus. Am 5. August ging er nahe des Nordportals des Tunnels in Flammen auf. Zwölf Personen, darunter fünf Feuerwehrleute, mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt werden. 

Die Pyhrnautobahn (A9) ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Österreich und wird vor allem von Autofahrern genutzt, die in die Steiermark oder nach Slowenien und Kroatien fahren. Zudem gilt sie als Alternativroute zur Tauernautobahn A10 (Salzburg - Villach).


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