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Frankreich: Strenge Sicherheitskontrollen

26.07.2016

Paris_Frankreich

Auch die Hauptstadt Frankreichs war Schauplatz des Terrors.

Seit Anfang 2015 wurde Frankreich mehrmals von schweren Terroranschlägen erschüttert. Nun gelten verstärkte Sicherheitsvorkehrungen, die auch Touristen betreffen. Unsere Hinweise für Urlauber.


Frankreich kommt nicht zur Ruhe: Am 14. Juli wurde in Nizza ein Terroranschlag mit über 80 Toten verübt. Der landesweite Ausnahmezustand, der seit November 2015 aufgrund der Anschläge in Paris gilt, wurde nun bis Januar 2017 verlängert.


Auswirkungen für Reisende

Urlauber vor Ort sollten die Anordnungen der Sicherheitskräfte unbedingt befolgen und sich über die Medien und das Auswärtige Amt auf dem Laufenden halten. Bis auf Weiteres werden verstärkt Personenkontrollen in der Öffentlichkeit durchgeführt.


Laut Auswärtigem Amt ist mit folgenden Maßnahmen zu rechnen:

  • Stichprobenkontrollen in den U-Bahnstationen und Bahnhöfen
  • verstärkte Militärpräsenz an den Bahnhöfen
  • Polizeipräsenz in den U-Bahnen und auf den Straßen
  • Zugangskontrollen an den Flughäfen und zum Thalys

Darüber hinaus finden vom 27. Juli bis einschließlich 26. Oktober Kontrollen an den Grenzen zu Belgien, Luxemburg, Deutschland, der Schweiz, Italien und Spanien sowie an den Luft- und Seegrenzen statt. Es kann daher im Reiseverkehr vorübergehend zu Einschränkungen kommen. Reisende sollten daher ständig ein Ausweisdokument mit sich führen.


Die französischen Airports raten Passagieren, sich früher als üblich am Schalter einzufinden. Bahnreisende müssen darauf achten, dass ihr Gepäck mit Namen und Anschrift gekennzeichnet ist. In den meisten Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. 


Noch ein Hinweis für Urlauber, die von Italien nach Frankreich wollen: Auch Italien hat nach dem Anschlag im nahe gelegenen Nizza die Kontrollen an der Grenze zu Frankreich verschärft. Betroffen ist vor allem der Autobahngrenzübergang bei Ventimiglia. Hier sind längere Wartezeiten möglich.


Hinweise zum Reiserecht

Wer eine bereits gebuchte Frankreich-Reise nicht mehr antreten will, erkundigt sich am besten bei seinem Veranstalter nach rechtlichen Möglichkeiten. Möglicherweise bieten diese ihren Gästen kostenlose Stornierungen und Umbuchungen für bevorstehende Reisen an. Allgemeine Infos zum Thema Reiserecht in Krisenzeiten finden Betroffene im ADAC Ratgeber Reiserecht.


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