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Autotest: Fiat 500L

Mit einem Minivan im Retrodesign will Fiat neue Marktanteile erobern. Der Fiat 500L ist kürzer als ein Golf, bietet im Vergleich dazu aber ein gigantisches Raumangebot. Seine Rückbank lässt sich verschieben und kinderleicht umklappen. Aber er hat auch einige Schwächen.



Das Ein- und Aussteigen funktioniert dank höher gelegter Karosserie problemlos. Aufgrund der hohen Sitzposition hat der Fahrer einen guten Blick auf den Verkehr. Trotz recht kompakter Abmessungen ist die Stadttauglichkeit aber eingeschränkt. Der Wendekreis ist groß, und auch der Spritverbrauch im Stadtverkehr ist mit gemessenen 8,4 Litern pro 100 Kilometer viel zu hoch. 


Insgesamt kann der 1,4-Liter-Benzinmotor nicht überzeugen. Trotz der nominell hohen Leistung von 95 PS fühlt sich der Vierzylinder schon bei geringer Leistungsabforderung träge und überfordert an. Auch sonst patzt Fiat an einigen Stellen, was den Nutzen des eigentlich gelungenen Konzepts einschränkt. Die Sitzposition ist unbequem, das Fahrwerk nicht harmonisch, und die Bedienung und Lesbarkeit der Instrumente offenbaren deutlichen Verbesserungsbedarf. 


Das Sicherheitsniveau ist dagegen hoch: Es gibt sogar einen City-Notbremsassistenten, der Auffahrunfälle in der Stadt vermeiden hilft. Mit einem Grundpreis von 17.400 Euro ist der Fiat 500L aber zu teuer.


Karosserievarianten: Schrägheck, Cabrio


Konkurrenten: u.a. Citroën C3 Picasso, Ford B-Max, Opel Meriva, Skoda Roomster


Hier finden Sie den detaillierten ADAC Test zum Fiat 500L mit allen Daten und Fakten.


So hat sich der Fiat 500L im Crashtest geschlagen.


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