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Tipps zum Fahren im Sand

28.08.2017

Wueste

Abseits von befestigten Straßen sollten Sie vorsichtig fahren.

Sie sind mit dem Auto unterwegs und geraten plötzlich in Flugsand. In Urlaubsländern ist dies nicht ungewöhnlich. Wir sagen Ihnen, welche Gefahren drohen und wie Sie sicher mit Ihrem Auto im Sand fahren.


Im Stadtverkehr werden Sie einem Sandsturm und Flugsand kaum begegnen. Dennoch kann Sand durch starke Winde gefährlich werden – wenn diese rasch große Mengen aufwirbeln. Flugsand ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Gerade in Urlaubsländern mit großer Trockenheit und starken Winden können Sie ihm begegnen. Wir geben Tipps, wie Sie sich dann richtig beim Autofahren verhalten.


Gefahr 1: Schlechte Sicht


Durch massive Sandverwehungen kann die Sicht abrupt abnehmen. Hier gilt erhebliche Vorsicht, wenn zusätzlich noch Lkw oder Busse unterwegs sind – egal in welcher Fahrtrichtung. 


Was Sie tun sollten: Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit und halten Sie sich an Tempolimits. Gerade in südlichen Ländern gibt es in betroffenen Gebieten eigene Verkehrsschilder zum Thema Sand. Diese machen – oft in mehreren Sprachen – auf Sandverwehungen aufmerksam. Beachten Sie das Sichtfahrgebot: Sie sollten nur so schnell fahren, dass Sie in der Lage sind, Ihr Fahrzeug zu jeder Zeit innerhalb der sichtbaren Fahrstrecke auch zum Stehen zu bringen. 


Gefahr 2: Verlängerter Bremsweg und Schleudergefahr


Flugsand auf der Straße ist für die meisten Verkehrsteilnehmer eine ungewohnte Situation. An spanischen Küsten kann er Autofahrern aber des öfteren begegnen. Vorsicht ist geboten, weil Sand auf dem Belag den Bremsweg verlängert und im schlimmsten Fall die Schleudergefahr deutlich erhöht.


Was Sie tun sollten: Auch hier gilt: Fuß vom Gas und Tempo reduzieren. Vermeiden Sie abruptes Bremsen oder hektisches Lenken. Verzichten Sie auf Überholmanöver und halten Sie ausreichend Abstand zum Vordermann. 


Gefahr 3: Schlaglöcher und unbefestigte Straßenränder


Der beliebte Badestrand, das abgelegene Dorf mit dem Restaurant-Geheimtipp – sie alle locken Touristen an, liegen aber häufig abseits der Hauptverkehrsadern. Wenn Sie sich auf den Weg dorthin machen, gilt es, mit der Autovermietung abzuklären, welche Straßen mit Ihrem Mietauto genutzt werden dürfen. Nachfragen und Absichern lohnt sich in jedem Fall, denn die meisten Autoverleiher und deren Versicherungen haften nicht für Schäden, die abseits von befestigten Straßen an Ihrem Mietwagen entstehen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann Feldwege, holprige Zufahrten oder grobsteinige Strandzubringer meiden und die letzten Meter zu Fuß gehen.


Auch wenn Ihr Mietwagen für unbefestigte Straßen zugelassen ist, sollten Sie vorausschauend und bedacht fahren. Schlaglöcher und steile Straßenränder sind in Urlaubsländern keine Seltenheit. Die Beschilderungen und Straßenmarkierungen fallen zum Teil sparsamer aus.


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