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Für breite Förderung alternativer Antriebe

07.06.2016

BMW_i3

Mit bis zu 4000 Euro können Elektroautos zukünftig gefördert werden.

Ein aktueller Autokostenvergleich des ADAC zeigt, dass sich die Anschaffung der meisten Elektroautos auch mit der jetzt erwogenen Kaufprämie nicht rentiert. Selbst bei einem maximalen Zuschuss der nun angekündigten 4000 Euro pro Auto ist ein Großteil der E-Modelle im Kostenvergleich pro Kilometer immer noch deutlich teurer als ein vergleichbarer Diesel oder Benziner.

Ulrich Klaus Becker, ADAC Vizepräsident für Verkehr: "Die vereinbarte Kaufprämie ist eine Fördermaßnahme, von der am Ende nur wenige profitieren. Es ist absehbar, dass die angekündigten Kaufanreize alleine unter den heutigen Bedingungen nicht zum Durchbruch verhelfen werden. Eine wirksame Förderung sollte deswegen zum Beispiel auch die Ladetechnik und die Unternehmens-Flotten stärker miteinbeziehen."

Der ADAC unterstützt grundsätzlich die Förderung umweltfreundlicher Fahrzeugkonzepte und damit auch der Elektromobilität. Im Vordergrund steht aber die Verringerung von Schadstoffemissionen und des CO2-Ausstoßes, nicht die Förderung einer konkreten Fahrzeugtechnik. Der ADAC plädiert daher für eine technologieneutrale Ausgestaltung der Förderung, die auch umweltfreundliche Energieträger wie Erdgas und Wasserstoff einschließt. 

Diese sollte aus Sicht des ADAC neben Forschungsförderung auch die Unterstützung von Pilotanwendungen und Feldversuchen beinhalten. Außerdem fällt der Normierung und Standardisierung von Schnittstellen, etwa bei Ladetechnik und Abrechnungsverfahren, eine besondere Bedeutung zu. Zu guter Letzt muss ein tragfähiges Gesamtförderkonzept auch ein ausreichendes Angebot an regenerativen Energien umfassen. Nur damit ergeben sich Umweltvorteile.


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