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Opel Karl mit Schwächen im Crashtest

Nur knapp vier Sterne erreicht Opels Kleinstwagen Karl im EuroNCAP-Crashtest. Vor allem mit den mäßigen Ergebnissen beim Insassenschutz enttäuschte der jüngste Rüsselsheimer Spross die Tester: er zeigt hier deutliche Schwächen, die der etwas größere Opel Adam nicht hatte.


Beim Frontalcrash mit 64 km/h und 40 Prozent Überdeckung (das Fahrzeug trifft hier nicht mit voller Breite auf ein feststehendes Hindernis) bleibt beim Opel Karl die Insassenzelle zwar stabil, dennoch hat der Fahrer ein erhöhtes Verletzungsrisiko: Trotz Frontairbag und Gurtstraffer schlägt der Fahrerkopf durch den Airbag noch leicht auf das Lenkrad auf. Vor allem bei höheren Geschwindigkeiten wäre ein Crash daher fatal. 


Auch für kleinere Fahrer birgt der Opel Karl merkliche Risiken. Beim Frontalcrash mit 50 km/h und voller Überdeckung rutschte der Fahrer-Dummy unter dem Beckengurt hindurch. Im Ernstfall könnte dies schwere Bauch- und Beckenverletzungen zur Folge haben. 


Dass es auch in der Kleinstwagen-Klasse besser geht, bewies in diesem Jahr beispielsweise der Fiat 500X: Zwar erhielt auch er nur vier von fünf möglichen Euro NCAP-Sternen, schnitt aber beim Insassenschutz mit 86 Prozent der erreichbaren Punkte wesentlich besser ab als der Opel Karl mit 74 Prozent. 


Auch in den Kategorien Kindersicherheit (72 Prozent), Fußgängerschutz (68 Prozent) und aktive Sicherheit (64 Prozent) ist beim Karl noch deutlich Luft nach oben. Hier finden Sie die ausführlichen EuroNCAP-Crashtest-Ergebnisse des Opel Karl.



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