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Innen hui, außen pfui

Die Carbonkarosserie des BMW i3 hat zwei Gesichter: Sie überzeugt im Euro NCAP-Crashtest beim Insassenschutz, patzt aber beim Unfall mit Fußgängern.

Wer hätte das gedacht: Da will BMW die Welt der Mobilität mit einem bemerkenswerten Elektroauto aus den Angeln heben und lässt doch die Chance sausen, beim Euro NCAP-Crashtest die maximal möglichen fünf Sterne zu ergattern. Dabei hätte das Konzept zum Erfolg getaugt. Beim Frontcrash leisten die ausgeklügelte Knautschzone und die stabile Fahrgastzelle, die vollständig intakt bleibt, ganze Arbeit. 

Besonders beeindruckend: Der „eiserne Baum“ dringt beim seitlichen Pfahlaufprall (29 km/h) sehr wenig in den Innenraum ein, die Belastungen der Brust sind jedoch erhöht. Der Schutzschild der im Fahrzeugboden eingebauten Batterie zeigt sich bei allen Crashtest-Varianten unerschütterlich.

Enttäuschend aber: Das schlechte Abschneiden des als Citymobil konzipierten i3 beim Fußgängerschutz. Dort werden nur 57 Prozent aller möglichen Punkte erreicht. Außerdem fehlen die Warner für nicht angelegte Gurte auf den Rücksitzen. 


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