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Blitzer-Marathon 2017: Die Bilanz

21.04.2017

Blitzer

Mit dem Blitzer-Marathon macht die Polizei jedes Jahr auf die Gefahren des Geschwindigkeitsrauschs aufmerksam.

Beim europaweiten Blitzer-Marathon am 19. April kontrollierte die Polizei in sieben Bundesländern die Geschwindigkeit. Auch in diesem Jahr gingen ihr wieder zehntausende Autofahrer ins Netz.


Obwohl die meisten Messstellen vorab bekannt waren, tappten zehntausende Raser beim Blitzer-Marathon 2017 in die Radarfalle. In Hessen waren es knapp 10.000, in Bayern fast 9000 und in Brandenburg gut 7000. Auch in Sachsen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland erwischte die Polizei tausende Raser.


Ohne Führerschein und unter Drogen

 

Im Saarland fuhr ein 29-jähriger mit 172 km/h statt der erlaubten 80. Wie die Beamten feststellten, hatte er obendrein keinen Führerschein und stand unter Drogeneinfluss. Auch die Polizei in Sachsen erwischte einen besonders dreisten Raser: Er fuhr mit Tempo 140 durch die Leipziger Innenstadt. Erlaubt waren nur 50 km/h.


Spitzenreiter in Bayern war ein 42-Jähriger: Er wurde mit 181 Stundenkilometern auf einer Bundesstraße erwischt – 81 km/h schneller als erlaubt. In Kassel war ein Autofahrer mit 60 Kilometern pro Stunde in einer 30er-Zone unterwegs. 


Hohe Quote in Sachsen und Hessen

 

Vergleicht man die einzelnen Bundesländer miteinander, war die Raser-Quote vor allem in Sachsen und Hessen hoch. 5,3 Prozent beziehungsweise knapp unter fünf Prozent der Kontrollierten fuhren dort schneller als erlaubt. In Thüringen waren es unter zwei Prozent, in Bayern immerhin 3,8 Prozent.

 

Die Polizei beanstandete nicht nur zu schnelles Fahren, sondern ertappte auch Autofahrer, die keinen Gurt angelegt hatten oder mit dem Handy telefonierten. Der Blitzer-Marathon dauerte in einigen Bundesländern 24 Stunden, in anderen wurden die Kontrollen bereits am Abend beendet. Mehrere Bundesländer nahmen nicht teil, darunter Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.


Quelle: dpa


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