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Blitzmarathon: Bilanz 2016

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Zwei Millionen kontrollierte Fahrzeuge, 72.000 erwischte Raser: Die Polizei ist zufrieden mit der bundesweiten Bilanz des Blitzmarathons.


Die Polizei hat beim Blitzmarathon in weiten Teilen Deutschlands rund 72.000 Raser erwischt. Bundesweit seien am Donnerstag, den 21. April, etwa zwei Millionen Fahrzeuge kontrolliert worden, teilte das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen mit. Damit waren 3,6 Prozent der kontrollierten Fahrer zu schnell unterwegs - im vergangenen Jahr lag die Quote bei 2,8 Prozent.

Die meisten Fahrzeuge wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen kontrolliert: 900.000 Mal lösten die Polizisten hier ihre Messgeräte aus, 29.000 Raser gingen dabei ins Netz. Eine hohe "Trefferquote" erreichte die Polizei in Schleswig-Holstein: 4,7 Prozent der kontrollierten Fahrer hatten hier zu fest aufs Gaspedal getreten. Diesmal waren von 16 Bundesländern nur 10 dabei. Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland machten nicht mit.


Hauptsache nicht geblitzt


Neben den üblichen Geschwindigkeitsübertretungen dokumentierte die Polizei auch in diesem Jahr wieder eine Reihe kurioser Fälle: Ein Autofahrer aus Bochum war den Beamten aufgefallen, weil er gleich zweimal die Ampel ignorierte. Er entschuldigte sich mit der Begründung, sehr intensiv auf den Tacho geschaut zu haben, um nicht zu schnell zu fahren - dabei habe er die roten Ampeln  übersehen. Dem Mann drohen nun mindestens ein Monat Fahrverbot, Führerscheinentzug und ein Bußgeld bis zu 360 Euro.


Einem Lastwagenfahrer wurde dagegen ein Warnanruf seines Chefs zum Verhängnis. Mit dem Handy am Ohr wurde der Mann in Mönchengladbach während der Fahrt erwischt. Als die Polizisten ihn mit seinem 40-Tonner stoppten, erfuhren die Beamten den Grund: "Gerade hat mein Disponent angerufen, ich solle vorsichtig fahren, weil Blitzmarathon ist!" Und einen besonders dreisten Raser erwischte die Polizei auf der B54 in Westfalen: Die Laserpistole zeigte 179 km/h statt der erlaubten 100 an. Der Fahrer hatte zudem keinen Führerschein - und eine offene Strafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.


Quelle: dpa


(Stand: 22.4.16)


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