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Strandbesetzer in Italien: 200 Euro Bußgeld

10.08.2016

Wer in Italien Liegen oder Strandabschnitte vor Sonnenaufgang mit Badetüchern besetzt, muss ab sofort mit einem hohen Bußgeld rechnen.

Mit dem Handtuch die Liege reservieren? In Italien droht dafür jetzt Bußgeld.

Badeurlauber in Italien, die sich mit Handtüchern Strandabschnitte oder Liegen reservieren, müssen künftig mit polizeilichen Maßnahmen rechnen. Nach italienischen Medienberichten gehen die Behörden zunehmend härter gegen die Strandbesetzer vor.


Es ist ein Ärgernis in jedem beliebten Badeort. Einige Badegäste stehen früh morgens auf und legen ihre Strandtücher auf begehrte Liegen oder Strandabschnitte. Manche lassen das Handtuch am Abend zuvor einfach liegen und besetzen somit die besten Plätze. Die Folge: Jeder gemütliche Urlauber, der etwas später aufsteht, frühstückt und ans Wasser geht, bekommt kaum noch einen Platz am Strand, geschweige denn einen besonders schönen.


Das soll in Italien nun ein Ende haben. In Livorno, am ligurischen Meer, sammeln Beamte der Küstenwache laut Berichten italienischer Medien nicht nur alles ein, was übereifrige Besetzer am Vorabend oder vor Sonnenaufgang dort deponiert haben, sondern bitten diejenigen auch zur Kasse. Das üppige Bußgeld beträgt 200 Euro.


Der Strand ist Gemeingut

Öffentliche Strände sind in Italien Gemeingut im Besitz des Staates. Und der hat die alleinige Reservierungsgewalt. Die Gemeinden können Strandabschnitte beispielsweise an Liegestuhlverleiher verpachten. Unverpachtete Abschnitte aber gelten als öffentlicher Raum. Und hier soll jeder die Chance haben, ihn auch zu nutzen. 


Besonders Deutsche, Niederländer und Briten haben in Italien den Ruf, die bisherige, frühmorgendliche Reservierungspraxis per Badetuch zu pflegen.


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