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Der Polo wird erwachsen



Das Facelift der fünften Polo-Generation beschränkt sich nicht nur auf optische Retuschen, vor allem die Technik wurde aufgerüstet. Doch die Auffrischung hat ihren Preis. Wir haben ihn getestet.


Das neu konzipierte Klima-Bedienteil, die zentrale Schalterleiste mit jetzt neun anstatt sieben Funktionstasten und ein ganz neues Infotainmentsystem fallen direkt ins Auge. In der Summe lässt sich der Polo nun noch ein Stück intuitiver bedienen, vor allem beim Radio- und Navigationssystem fällt dies leichter.


Gesteigert wurde aber auch das Sicherheitsniveau. Einige Systeme aus dem Golf sind nun auch eine Klasse niedriger zu finden: Ein autonomes Notbremssystem, das es auf Wunsch auch mit ACC-Funktion gibt, ist nun ebenso erhältlich wie eine Multikollisionsbremse zur Vermeidung von Folgeunfällen und eine Müdigkeitserkennung. Bei all der Sicherheit ist es fast unverständlich, dass man für vollwertige Kopfairbags immer noch extra zahlen muss.


Optimiert wurden auch die Fahreigenschaften und der Komfort. Die neue Lenkung arbeitet noch ein Stück präziser, und erstmals gibt es optional ein elektronisch härteeinstellbares Sportfahrwerk. Der 90 PS starke Benziner sorgt für gute Fahrleistungen, der Verbrauch geht mit 5,2 l/100 km (EcoTest) in Ordnung.


In der Summe präsentiert sich der Polo nach dem Facelift noch ein Stück ausgereifter und bietet nun viele Funktionen, die es auch im Golf gibt. Vor allem bei Platzangebot und Fahrkomfort ist der Kleinwagen aber noch ein gutes Stück vom großen Bruder entfernt. Den fünftürigen Polo 1.2 TSI gibt es in der Fresh-Version 

ab 18.700 Euro - das ist kein Schnäppchen für einen Kleinwagen, auch wenn die Serienausstattung gut ausfällt.


Karosserievarianten: Drei- und Fünftürer


Konkurrenten: u.a. Citroen C3, Ford Fiesta, Opel Corsa, Peugeot 208, Seat Ibiza, Skoda Fabia, Suzuki Swift, Toyota Yaris


Fazit  


    einfache Bedienung

     geringe Fixkosten

     sehr saubere Abgase

     vorausschauendes Notbremssystem erhältlich

    gute Serienausstattung

 

Schwächen:  


     mäßige Heizleistung

     Kopfairbags kosten Aufpreis

     hoher Anschaffungspreis


Den ausführlichen Test (pdf) mit allen Details finden Sie hier.



– Reise & Freizeit –

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