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Der neue Mini Cooper: Teurer Retro-Flitzer



Die neue Generation des Mini wurde in fast allen Bereichen weiterentwickelt. Wir haben getestet, was er so kann.


Der typisch sportliche Retro-Charakter des Minis hat nicht unter den Modifizierungen für die neue Generation des Kleinwagens gelitten. Die um zehn Zentimeter gewachsene Karosserie kommt vor allem den Insassen zugute, die jetzt mehr Beinfreiheit genießen können. Am Kofferraum hat sich nichts geändert - der fällt wie schon beim Vorgänger spärlich aus. 


Das neue Bedienkonzept wirkt nun nicht mehr ganz so verspielt und ist deutlich ergonomischer aufgebaut. Eine gewisse Gewöhnung erfordert die Bedienung aber nach wie vor. Ganz neu ist der Dreizylinder-Turbo-Motor, der im Cooper zum Einsatz kommt und 136 PS leistet. Der Motor verfügt über eine erstaunlich gute Laufkultur, hängt gut am Gas und überzeugt durch seine sehr gute Durchzugskraft auf ganzer Linie. Passend dazu sind die agilen Fahreigenschaften des Mini. 


Der Motor überzeugt durch niedrigen Verbrauch (Testverbrauch: 5,2 l/100 km), das optionale adaptive Fahrwerk bietet trotz straffer Grundauslegung genügend Restkomfort, und die neu verfügbaren Assistenzsysteme erhöhen die Fahrsicherheit. Der Mini Cooper vereint in der Summe die traditionellen Eigenschaften des Modells gekonnt mit modernster Technik. Das hat leider auch seinen Preis: Mindestens 19.700 Euro werden für den Mini Cooper fällig.


ADAC Gesamturteil: 2,2


Karosserievarianten: Clubman, Cabrio


Konkurrenten: Alfa MiTo, Audi A1, Citroen DS3 


Fazit  


    kultivierter und sehr durchzugsstarker Dreizylinder-Turbomotor

     gute Rundumsicht

     sehr agile und sichere Fahreigenschaften

     vorne viel Beinfreiheit

    viele Assistenzsysteme erhältlich

     helle LED-Scheinwerfer (Aufpreis)


 

Schwächen:  


     kleiner Kofferraum

     im Fond wenig Platz

     großer Wendekreis

     hoher Anschaffungspreis


Den ausführlichen Test (pdf) mit allen Details finden Sie hier.



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