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Lada Granta im ADAC Autotest

21.08.2016

Lada_Granta

Schon optisch wirkt der Lada Granta wie ein Zeitreisender aus den 1990er Jahren.

Lada bietet den Granta hierzulande im Billigpreis-Segment als Stufen- und Fließheckmodell an. Mit einem Basispreis von 6750 Euro ist er derzeit der günstigste Neuwagen in Deutschland. Wir haben den preiswerten Russen auf Herz und Nieren getestet.


Zum ADAC Autotest tritt der Kleinwagen mit dem 87 PS starken Basisbenziner in der Ausstattung Norma für 7290 Euro an. Zu deren Umfang zählen Annehmlichkeiten wie Leichtmetallräder und Metalliclackierung. Selbstverständlichkeiten wie eine Klimaanlage, elektrisch verstellbare Spiegel oder eine Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung sind allerdings nicht erhältlich. 


Düster sieht es bei der Sicherheitsausstattung aus. ABS und ESP sind zwar an Bord, aktive Sicherheitssysteme wie einen Notbremsassistenten, den heutzutage sogar einige Kleinstwagen serienmäßig an Bord haben, gibt es aber ebenso wenig wie ein modernes Lichtsystem. Nur zwei Airbags für Fahrer und Beifahrer entsprechen ebenfalls nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. 


Auch beim Fahren wirkt der Granta in vielerlei Hinsicht reichlich angestaubt. Die Lenkung ist extrem gefühllos, das Fahrverhalten träge und der Motor sorgt zwar für ordentliche Fahrleistungen, missfällt aber mit seinem rauen Lauf und starken Vibrationen im Innenraum. Bei der Verarbeitungs- und Materialqualität sieht man dem Granta den Discount-Preis an vielen Stellen an.


Karosserievarianten: Fließheck


Konkurrenten: Dacia Sandero 


Stärken

 gutes Platzangebot vorn
 sehr großer Kofferraum
 ordentlicher Federungskomfort
 kurzer Bremsweg
 sehr günstiger Anschaffungspreis

Schwächen
 nachlässige Verarbeitung der Karosserie
 lautes Innengeräusch
 keine Klimaanlage erhältlich
 träges Fahrverhalten
 sehr lückenhafte Sicherheitsausstattung

Zum ausführlichen Test (pdf) des Lada Granta 1.6 8V Norma mit allen Details


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