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Autotest: Kia Rio 1.4

Die vierte Generation des Kia Rio ist bereits seit 2011 erhältlich. Nach vier Jahren Bauzeit wurde der Kleinwagen nun vor allem optisch aufgefrischt. Wir haben ihn als 1,4-Liter-Benziner ausführlich getestet.


Neue Stoßfänger und der mit einem Mix aus Klavierlack- und Chrom-Applikationen aufgehübschte Innenraum gehören zu den auffälligsten Neuerungen des Kia Rio. Auch wenn der Innenraum optisch durchaus ansprechend gestaltet ist, findet man bei genauem Hinsehen einige Nachlässigkeiten. Die weitgehend harten und kratzempfindlichen Kunststoffe fühlen sich billig an und schmälern dadurch den Qualitätseindruck.


Nichts zu mäkeln gibt es dagegen an der umfangreichen Serienausstattung. Die Top-Ausstattungslinie "Spirit" fährt mit Klimaautomatik, Sitzheizung und Einparkhilfe vor. Zusätzlich lassen sich Details wie Lenkradheizung und sogar eine Rückfahrkamera ordern, die aufgrund der nur mäßigen Rundumsicht eine durchaus sinnvolle Ergänzung ist, um das Rückwärtsfahren zu erleichtern 


Vier Motoren zur Auswahl

Für den Rio werden aktuell zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren angeboten. Der stärkere 109-PS-Saugmotor mit 1,4 Litern Hubraum kann in unserem Test jedoch weder mit Durchzugskraft noch mit einem niedrigen Verbrauch punkten. Die Dieselmotoren sollten daher die deutlich bessere Wahl sein. Insgesamt wirkt der Rio auch nach vier Jahren Bauzeit modern und punktet vor allem mit seiner Ausstattung und der langen Garantiezeit von sieben Jahren.


Der Preis fällt mit 16.990 Euro noch akzeptabel aus.


Karosserievarianten: Dreitürer

Konkurrenten: u.a. Ford Fiesta, Hyundai i20, Opel Corsa, Renault Clio, Seat Ibiza, Skoda Fabia, Toyota Yaris, VW Polo


Stärken

  umfangreiche Serienausstattung
  sieben Jahre Garantie

Schwächen

  träger Motor
  hoher Verbrauch
  mäßige Verarbeitungsqualität
  schlechte Rundumsicht

Zum ausführlichen Test (pdf) des Kia Rio 1.4 mit allen Details.


(Stand: 16.11.2015)

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