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Der Honda HR-V im ADAC Autotest

Nach zehn Jahren Pause stellte Honda 2015 den Nachfolger des glücklosen ersten HR-V vor. Diese neue Version des kleinen SUV kann mit praktischen Details punkten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis lässt allerdings zu wünschen übrig.


So innovativ wie der erste HR-V wirkt der neue nicht mehr, kann aber mit praktischen Details punkten. Die "Magic Seats" genannten Rücksitze können hochgeklappt werden, so entsteht hinter den Vordersitzen ein großer Stauraum. Möglich ist dieses Konzept, das auch von Honda Jazz und Civic bekannt ist, durch den unter den Vordersitzen montierten Tank. Zusätzlich ist der eigentliche Kofferraum hinter den Rücksitzen im Klassenvergleich sehr groß, was den HR-V für Transport und Familie qualifiziert. 


Sportliche Fahrer wird der Wagen mit seiner wankenden Karosserie und dem trägen Motor nicht begeistern. Dem Motor fehlt es schlicht an Leistung, außerdem wird er sehr laut und dominant im Innenraum, was auf langen Strecken zur Belastungsprobe wird. Auch in Sachen Verbrauch erntet der Benziner keine Lorbeeren: 6,3 Liter auf 100 Kilometer im ADAC EcoTest sind zu viel. 


Leider sind die Kosten für den Japaner recht hoch, unter 19.990 Euro ist kein HR-V zu haben. Der Testwagen, der in der höchsten Ausstattungslinie antritt, kostet mindestens 25.890 Euro. Dann sind aber auch Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistent und City-Notbremsfunktion an Bord.


Karosserievarianten: keine


Konkurrenten: SsangYong Tivoli, Opel Mokka, Renault Captur, Fiat 500X u.a.


Stärken

  großer Kofferraum
  innovatives Sitzkonzept  
  3 Jahre Garantie (auf einige Teile sogar 10 Jahre)

Schwächen

  hohe Anschaffungs- und Unterhaltskosten
  träger Motor
  SUV mit geringer Anhängelast

Zum ausführlichen Test (pdf) des Honda HR-V 1.5 i-VTEC Executive mit allen Details


(Stand: 15.3.2016)

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