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BMW M4 Coupé: Neuer Name, alte Klasse



Nach 28 Jahren Erfolgsgeschichte M3 startet nun ein Nachfolger und nennt sich plötzlich M4. Doch die Fans des Kultautos können beruhigt sein: Der Neue kann alles, was der M3 konnte – und das zum Großteil besser.


BMW folgt mit der Namensänderung einer neuen Firmenpolitik: Die Mittelklasse-Coupés und -Cabrios heißen nun 4er. Den M3 gibt es weiterhin, aber ausschließlich als Limousine - eher ein Nischenprodukt. Auch, wenn die Fans des Sportcoupés mit der neuen Typenbezeichnung nicht gerade glücklich sind, das Auto fasziniert.


Unter der Motorhaube gibt es die nächste Neuerung: Zum ersten Mal arbeitet hier ein aufgeladener Motor. Der 3-Liter-Bi-Turbo entwickelt seine 317 kW/431 PS derart brachial, dass es selbst im vierten Gang des Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes (DKG) trotz aktivem Sperrdifferenzial immer wieder zu Traktionsverlust kommt. Die Soundkulisse des Kraftpakets ist beeindruckend.


Nicht verändert haben sich die für einen Sportwagen gute Alltagstauglichkeit, das perfekt abgestimmte Fahrwerk und die agile Lenkung, wodurch sich der M4 sowohl auf der Rennstrecke als auch auf dem Supermarktparkplatz wohlfühlt. Auf Komfort sollte man nicht unbedingt Wert legen. Trotz adaptivem Fahrwerk ist der M4 klar ein Sportauto. Er kann alles, was der M3 konnte und das zum Großteil besser. Mit DKG-Getriebe sind für den Kultsportler mit neuem Namen aber auch mindestens 76.100 Euro fällig.


Karosserievarianten: Limousine (M3), Cabrio


Konkurrenten: u.a. Alpina B4 Coupé, Audi RS 5, Mercedes C63 AMG Coupé


Stärken:


     sportliche und sichere Fahreigenschaften

     sehr hoher Sicherheitsstandard

     einfaches Bedienkonzept

     fantastische Motor-Getriebe-Kombination

     gute Verarbeitung

 

Schwächen: 


     extrem hohe Anschaffungskosten

     keine Garantie (nur gesetzliche Sachmängelhaftung)

     wenig Platz im Fond

     sehr hoher Verbrauch


Zum ausführlichen Test (pdf) mit allen Details.



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