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Tempobeschränkungen unerwünscht

Ob generelle Begrenzung für Pkw auf Autobahnen oder Tempo 30 in der Stadt: Die Mehrheit der ADAC Mitglieder lehnt neue Geschwindigkeitsbeschränkungen ab. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage.


Die Absage der Clubmitglieder an eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf deutschen Autobahnen ist seit einigen Jahren stabil. In der aktuellen Umfrage antworteten 65 Prozent mit „nein“ auf die Frage, ob sie ein Tempolimit befürworten. Das ist der höchste Wert seit Beginn der ADAC Umfragen 1985. Für eine Geschwindigkeitsbeschränkung sind 35 Prozent. 


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60 Prozent der Befragten votierten gegen eine Umkehrung der aktuellen Geschwindigkeitsregelung in Ortschaften hin zu einem generellen "Tempo 30" und "Tempo 50" nur auf ausgewiesenen Hauptstraßen. 39 Prozent der Befragten sind dafür, der Rest ist unentschieden. Dieses aktuelle Meinungsbild entspricht dem der Vorjahre. 


Insgesamt wurden im Zuge der Erhebung im vergangenen November und Dezember 800 ADAC Mitglieder durch das Marktforschungsinstitut ForschungsWerk Nürnberg befragt.


Verkehrsrüpel sorgen für Ärger am Steuer 


Die Meinungsforscher stellten den Clubmitgliedern auch 22 mögliche Ärgernisse vor, die am Steuer als belastend empfunden werden können. Ergebnis: Nicht Schlaglöcher, Schilderwald oder Staus nerven besonders stark, sondern aggressives Fahren anderer in diversen Ausprägungen. Die Höhe der Spritpreise – voriges Jahr noch Platz vier der Ärgernisse – ist nun auf den elften Rang abgerutscht.


Top 5 der Ärgernisse am Steuer

 

Dichtes Auffahren bei hohem Tempo81%
Aggressives Verhalten anderer Fahrer73%
Spurwechsel/Abbiegen ohne Blinker72%
Radfahrer, die sich nicht an Regeln halten71%
Telefonieren im Auto66%




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