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So können sich Verbraucher schützen

 

Beim Kauf eines Gebrauchten sollten Sie Papiere und Rechnungenprüfen und genau hinschauen, am besten mithilfe eines Fachmanns.

 

Von außen sind die Gebrauchtwagen meistens makellos – die Betrüger stellen den Tachometer zurück und bringen gleichzeitig das Auto optisch in Top-Form. Dass der Wagen in Wahrheit deutlich mehr Kilometer auf dem Buckel hat, als der Tacho angibt, verraten oft erst Abnutzungserscheinungen im Innenraum: ausgetretene Pedal-Gummis, ein abgegriffenes Lenkrad oder abgewetzte Sitze. Auch ein Blick unter die Motorhaube kann Tacho-Trickser überführen.


Die Polizei berichtet von Händlern, die den Zettel mit dem Hinweis auf den nächsten Ölwechsel nicht entfernen, obwohl die Kilometerangabe dort gar nicht zur gefälschten Tacho-Anzeige passt.
ADAC Technikexperten empfehlen Gebrauchtwagenkäufern, sich Zeit zu lassen und genau hinzuschauen: alle Fahrzeugpapiere, Werkstattrechnungen, TÜV-Belege und das Serviceheft auf Ungereimtheiten prüfen. Und bei der Bestimmung des Zustands des Autos am besten einen Fachmann zu Rate ziehen – viele Regionalclubs und ADAC Sachverständige bieten Gebrauchtwagen-Checks an.

 

Wenn Sie Verdacht schöpfen, kann ein Anruf beim Vorbesitzer des Wagens helfen.

 

Der lässt sich vielfach über die Fahrzeugpapiere ermitteln. Den ADAC Juristen werden immer wieder Fälle gemeldet, in denen sich herausstellte, dass das Auto mit einem wesentlich höheren Kilometerstand an den Händler verkauft wurde. Dann ist es höchste Zeit, einen Anwalt einzuschalten.


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