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Kein Storno bei Schneemangel

Der Winter ist immer noch nicht in Sicht, Skifahren in den Alpen kaum möglich. Wer seine Skireise schon lange vorher gebucht hat, darf seinen Urlaub wegen Schneemangels dennoch nicht stornieren.

 

Braune Hänge, stillstehende Lifte, verschobene Saisonstarts in den Skigebieten: Das erwartet Skifahrer momentan in den Alpenländern. Die weiße Pracht lässt in den meisten Regionen noch auf sich warten. Schneemangel ist aus rechtlicher Sicht aber kein Grund für eine kostenlose Stornierung des Skiurlaubs und gilt nicht als "höhere Gewalt".

 

Das gilt grundsätzlich für alle Winterurlauber. Egal, ob man die Unterkunft individuell oder bei einem Reiseveranstalter gebucht hat. Denn der Hotelier oder der Reiseveranstalter haften grundsätzlich nicht für schlechte Witterungsverhältnisse.

 

Anders ist die Rechtslage, wenn Skifahrer über einen Reiseveranstalter gebucht haben, der im Katalog oder den Reiseunterlagen mit "Schneegarantie" wirbt. Diese Zusage muss eingehalten werden. Wintersportler können aber nicht den Lift vor der Hoteltür erwarten, eine Fahrt mit dem Auto oder Skibus kann zugemutet werden. Einige Veranstalter bieten bei Schneemangel aber Umbuchungsmöglichkeiten an.

 

Versichern können sich Skifahrer gegen unliebsame Wetterverhältnisse wie Schneemangel generell nicht. Eine Reiserücktritts-Versicherung sichert lediglich das Risiko einer Erkrankung vor der Reise, Verletzungen bei Unfällen oder Sterbefälle von Angehörigen ab.


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