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Bahn frei für den Schneepflug

03.01.2017

Wer zu nah auffährt, muss damit rechnen, dass eine Mischung aus Salz und Schnee auf der Windschutzscheibe landet.

Wenn der Schneepflug kommt: Machen Sie Platz, fahren Sie rücksichtsvoll und überholen Sie den Winterdienst nicht. Überholen ist riskant und bringt selten Zeitgewinn.


Wer bei Eis und Schnee die meist langsamen Räum- und Streufahrzeuge überholt, riskiert einen Verkehrsunfall. Wir raten daher dringend von solchen Manövern ab – denn vor Räum- und Streufahrzeugen ist die Fahrbahn häufig gefährlich glatt. Ein Winterdienstfahrzeug im Einsatz zu überholen, bringt zudem meist keinen Zeitvorsprung. Vor dem Schneepflug fährt man auf ungeräumter Fahrbahn und muss das Tempo wieder drosseln.


Grundsätzlich sollten Autofahrer dem Winterdienst Platz machen, zurückhaltend fahren und auf keinen Fall durch riskantes Überholen die Arbeit der Schneepflüge behindern. Wer zu nah auffährt, muss damit rechnen, dass eine Mischung aus Salz und Schnee auf der Windschutzscheibe landet und diese verschmieren und die Sicht beeinträchtigen kann. Die Faustformel für den Sicherheitsabstand zum Schneepflug lautet: mindestens halber Tacho.


Breite Schaufel am Räumfahrzeug

Einem entgegenkommenden Räumfahrzeug sollten Autofahrer ausreichend Platz lassen. Denn die Schneeschaufel ist deutlich breiter ist als das Fahrzeug selbst.


Nicht alle Straßen können zu jeder Zeit geräumt und gestreut sein. Autofahrer haben keinen Rechtsanspruch auf freie Fahrbahnen und müssen ihre Fahrweise und Geschwindigkeit den Witterungsbedingungen anpassen. Glatt wird es übrigens nicht erst bei null Grad. Bereits bei zwei, drei Grad Celsius kann es auf den Straßen gefährlich rutschig werden, vor allem in Waldschneisen und auf Brücken.


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