DruckenPDF

Schärfere Strafen für Rad-Rowdys

 

Die Verschärfungen im Bußgeldkatalog beziehen sich vorrangig auf den Radverkehr, womit das Verkehrssicherheitsprogramm unterstützt werden soll: Ziel ist es, den Radverkehr sicherer zu machen. Deshalb sollen nach den Plänen des Bundesrates Radverkehrsverstöße im Verwarnungsgeldbereich (bis max. 35 €) um 5 bis 10 € angehoben werden. Im Punktebereich (z. B. für die Nichtbeachtung roter Ampeln) ist keine Erhöhung vorgesehen.


Der ADAC sieht in diesen Anhebungen der Sanktionen im Bagatellbereich allenfalls symbolischen Charakter. Sie sind aber allein nicht geeignet, die Verkehrsmoral von Radfahrern zu verbessern. Zum einen schrecken Verwarnungsgelder keinen Rowdy ab; zum anderen werden - wenn überhaupt - nur punktuell Radfahrerkontrollen durchgeführt.


Wichtiger als die Verpflichtung, dass Radfahrer am Tag eine funktionstüchtige Beleuchtung am Fahrzeug montiert haben, ist die Durchsetzung, dass Fahrräder nachts gut beleuchtet sind. Der ADAC spricht sich daher für die Lockerung der Beleuchtungsvorschriften aus: Sie sollten auch batteriebetriebene Lampen zulassen. Nach geltendem Recht müssten auch Mountainbikes einen Dynamo haben, was weltfremd ist. Batterieleuchten sind derzeit nicht legal und könnten zukünftig härter bestraft werden.


Im Zuge der Überarbeitung sollen auch die Strafen für Kraftfahrer angehoben werden, die durch ihr Verhalten unmittelbar den Radverkehr beeinträchtigen. Daher verteuert sich das Parken oder Fahren auf dem Radweg um 5 €.


Die Neuregelungen sollen zum 1.4.2013 in Kraft treten.



– Mitgliedschaft –

Vorteile bei Shell

Mitglieder sparen an allen teilnehmenden Stationen in Deutschland 1 Cent* pro Liter Kraftstoff. Mehr




Ihr Kontakt zum ADAC: Hilfe, Rat und Schutz für Ihre Mobilität