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Unterschätzte Gefahr im Straßenverkehr: Medikamente

Erwachsene machen sich fit für den Job, Schüler für ihre Klausuren und Hobbysportler für den Marathon: Immer öfter greifen gesunde Menschen zu Medikamenten – und fahren

Nach einer Flasche Wein setzt sich kaum jemand ans Steuer. So vernünftig sind die Menschen schon. Aber bei Medikamenten denken sich viele nichts dabei: hier ein Kopfschmerz-Mittel, da eine Anti-Allergietablette, dann ran ans Steuer. Den Beipackzettel lesen? Hand aufs Herz, wer macht das schon, vor allem, wenn man Medikamente regelmäßig nimmt?

Es wäre jedoch sinnvoll, die Packungsbeilage immer zu lesen. Denn: So manches frei erhältliche Mittel aus der Apotheke kann nach der Einnahme zum Unfall führen, beispielsweise manche Schmerz- und Abführmittel.

Gesetzliche Regelungen für das Fahren mit Medikamenten im Blut gibt es nicht. Dabei kann sogar der Versicherungsschutz verloren gehen, bei Mitteln aus der Gruppe der „Benzodiazepine“ etwa. Rund 20 Prozent aller Medikamente beeinflussen das Fahrvermögen negativ: Schwindel, Müdigkeit, langsame Reaktion - im schlimmsten Fall folgt ein tödlicher Unfall.

Diese Medikamente beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit:

Nebenwirkungen von MedikamentenPDF, 127 KB


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