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Klassische Rollenverteilung im Urlaub

Wenn es um die Urlaubsreise geht, gilt nach wie vor die traditionelle Rollenverteilung.


Männer fahren, Frauen packen: Was die schönste Zeit des Jahres betrifft, herrscht in unseren Breiten oft immer noch die klassische Rollenverteilung. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. So sitzen während der Anreise zum Urlaubsort 64 Prozent der Männer am Steuer. Bei nur knapp einem Viertel (22 Prozent) der Paare wechselten sich Mann und Frau dabei ab. Das Kofferpacken hingegen bleibt meist an den Frauen hängen: 95 Prozent gaben an, dass sie das Urlaubsgepäck vorbereiten. Knapp die Hälfte der Männer (44 Prozent) sagten, sie böten den Frauen ihre Hilfe dabei an. Allerdings konnten sich nur 31 Prozent der Frauen daran erinnern, ein derartiges Angebot von ihrem Partner bekommen zu haben. Das Einladen des Gepäcks in das Fahrzeug ist wiederum eine typische Männeraufgabe, sagen 58 Prozent. Nur 13 Prozent der Frauen übernehmen das.


Die Autofahrt an sich sorgt gerne für Streit. 40 Prozent der Paare berichteten, sich immer wieder bei der Wahl der Route in die Haare zu bekommen. Fast ein Viertel (23 Prozent) gab an, sich wegen der Fahrtgeschwindigkeit zu streiten und sich regelmäßig gegenseitig zu beschuldigen, zu schnell oder zu langsam zu fahren. Für derartige Zwistigkeiten haben Paare bei der Anreise zum Urlaubsort auch viel Zeit, denn mehr als ein Drittel (35 Prozent) der europäischen Urlauber verbringt mehr als acht Stunden am Tag mit der Fahrt zum Ziel. Rund zwölf Prozent fahren sogar 14 Stunden am Stück und wechseln sich dabei ab. 


79 Prozent der Männer nutzen im Urlaub Mietwagen und fahren damit sogar mehr, als sie es mit ihrem eigenen Auto tun würden. 64 Prozent sehen es auch als ihre Aufgabe an, den Mietwagen zu buchen. Die Frauen sind allerdings auch hier wieder anderer Meinung: Nur ein gutes Drittel (38 Prozent) gab an, ihr Mann buche den Mietwagen. 


Die Umfrage stammt vom Marktforschungsinstituts Peil.nl. Es befragte im Auftrag des Mietwagenbrokers holidaycars.com mehr als 3000 Europäer.



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