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Mercedes überholt Audi


Mercedes ist laut ADAC AutoMarxX die derzeit stärkste Automarke in Deutschland. Gegenüber der vergangenen Auswertung hat sich der Premiumhersteller aus Stuttgart um einen Platz verbessert und verdrängt damit Audi von der Führungsposition. Auf dem dritten Platz folgt BMW vor Lexus. Auf dem fünften Rang rangiert VW. Auch Schlusslichter "bewähren" sich: Wie im letzten Jahr liegt Daihatsu auf dem 32. Platz, gefolgt von Chevrolet.


Mercedes überzeugt – und zwar über die gesamte Palette seiner Modelle – durch die Verfügbarkeit von aktiven und passiven Sicherheitsfeatures. Dies gilt sowohl für Systeme, die serienmäßig als auch gegen Aufpreis angeboten werden. Die Innovationsfähigkeit zeigt sich besonders bei den aktiven Sicherheitssystemen wie Müdigkeits- sowie Abstandswarner, Nachtsicht- und Spurhalteassistenten, Totwinkelwarner oder Notbremsfunktionen.


Aber nicht nur die Sicherheit hat Mercedes den Sieg gebracht. Die Schwaben haben ihre Autos auch in Sachen Verbrauch im Griff: Was den CO2-Ausstoß angeht, steht Mercedes mit seiner kompletten Modellpalette am besten da. Interessant ist dabei der Unterschied zur Wahrnehmung der Marke. Denn: VW baut "gefühlt" die umweltfreundlichsten und sparsamsten Autos, gefolgt von Toyota. Mercedes ist in dieser Kategorie auf dem dritten Platz.


Stabil bleibt in der Markenuntersuchung Lexus. Bemerkenswert dabei: Die Nobelmarke von Toyota war 2011 zum ersten Mal beim Markenindex dabei. Aus dem Stand erreichten die japanischen Luxusautos den vierten Platz in der Gesamtwertung. Diesen können sie 2012 halten. 


Übrigens: Auch die Fahrzeuge von Lexus haben ein hohes Sicherheitsniveau. Sie rangieren direkt hinter Mercedes.


Mit dem AutoMarxX bewertet der ADAC seit 2001 die Leistungs- und Marktstärke der für Deutschland relevanten Fahrzeughersteller. Er setzt sich aus den Einzelkriterien Markenimage, Marktstärke, Kundenzufriedenheit, Produktstärke, Umweltverhalten und Sicherheitsniveau zusammen. Das Gesamtergebnis des aktuellen ADAC AutoMarxX ist in der Juni-Ausgabe der Clubzeitschrift Motorwelt nachzulesen.



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